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Wenn der Flohmarkt ruft


Vorgestern flatterte ein Brief von unserer Gemeindeverwaltung ins Haus. „Nanu!?“, wunderte ich mich. Ich war mir nicht bewusst, noch irgendetwas offen zu haben, was der Briefform bedarf. Als ich ihn öffnete, fand ich darin ein Schreiben, dass ich einen Flohmarktstand am nächsten Wochenende gebucht hätte – und wie ich mich an besagtem Tag zu verhalten habe.

„Wo gibt’s denn so was?“, fragte ich mich. Denn tatsächlich habe ich mich vor einem Jahr für den Flohmarkt angemeldet! Niemals für dieses Jahr. Doch das Allerbeste kommt noch: Ich wäre gerne zum Flohmarkt gegangen, aber als ich davon erfuhr, war die Anmeldefrist schon vorbei! Und nun bin ich ohne mein Zutun Ausstellerin.

Meine Tochter freut sich riesig, denn sie hat fleißig Kinderbücher ausgemistet. Als sie hörte, dass auch der Kindersachenflohmarkt keinen Platz mehr frei hat, war sie schwer enttäuscht. Für mich kommt das Ganze etwas kurzfristig, aber dennoch gelegen. Laut Wettervorhersage soll die Sonne scheinen – na, dann gehe ich doch gerne hin!

Das heißt also für die noch verbleibenden Tage: Ausmisten, was das Zeug hält! Gerade überlege ich mir, ob ich die einzelnen Pakete gleich im Auto verstaue. Dann sind sie hier im Haus aus den Füßen, und ich muss sie nicht mehrmals in die Hand nehmen.

Ob irgendjemand auf der Stadtverwaltung meinen Blog liest und mich heimlich in die Liste gemogelt hat? Fast anzunehmen, bei diesem Zufall ...