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Wer schreibt, der bleibt


In der Ferienzeit arrangierte ich mich mit einer anderen freiberuflichen Mutter, und wir betreuten abwechselnd jeweils das Kind der anderen mit. Dazu haben wir uns auf dem Parkplatz vorm Kindergarten abgesprochen: „Du an diesem Tag, ich an diesem, du wieder da und ich dann da ...“ Während ich das Ganze handschriftlich auf irgendeinen Zettel geschrieben habe, tippte sie alles ins Smartphone ein. Das hätte ich auch tun können, doch das war mir zu umständlich.

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Leider ging dann er Zettel auf dem Weg vom Auto bis an meinen Schreibtisch irgendwo verloren – und ich musste mich erneut mit ihr verabreden, einen neuen Zettel schreiben. Zum Glück hatte sie ihre Termine abgespeichert! Kurz überlegte ich beim zweiten Anlauf noch, ob ich nicht doch mein Smartphone zücken sollte, entschied mich aber dagegen. Ich hatte bisher noch nie Termine dort eingepflegt, dann kann ich doch nicht plötzlich damit beginnen!? Immerhin hat Zettel Nummer 2 es bis auf meinen Schreibtisch geschafft!

Apropos handschriftlicher Zettel: Ein Bekannter verriet mir neulich einen Trick, der vielleicht dem einen oder anderen hilfreich sein kann. Seine Handschrift ist nämlich so miserabel, dass er sie manchmal selbst nicht mehr lesen kann! Deshalb schreibt er sich rechts oben auf den Zettel immer bemüht in Schönschrift das Thema auf, z. B. „Max Adresse“, so fällt es ihm später leichter, das Geschriebene zu entziffern. Offenbar regt das bei ihm die richtigen Synapsen an.