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Wie ein Hund beim Aufräumen hilft


Vor knapp zwei Wochen haben wir einen kleinen Vierbeiner in unsere Familie aufgenommen. Es ist eine sehr zurückhaltende Sie. Anfangs zeigte sie sich kaum verspielt, und ich schleppte zig Hundespielzeuge an, um sie zu motivieren. Ohne Erfolg.

Inzwischen haben wir jedoch herausgefunden, dass die Kleine auf alles steht, was im Kinderzimmer so auf dem Boden herumliegt: Spielfiguren, Holzklötzchen, Buntstifte, Luftballons, Schnuller, Plastik-Steck-Teilchen, Trichter, zerknülltes Papier, leere Toilettenrollen, Bastel-Schere, Filzwolle und was sie sonst noch zwischen die Zähne bekommt. Bevorzugte Farbe: Blau!

Zuerst dachte ich, ein Hund im Haus sorgt eher für Unordnung und erhöhten Putzaufwand. Doch langsam komme ich ins Umdenken. Gibt es denn einen besseren Grund – vor allem für ein Kind –, um den Boden im Kinderzimmer frei von Gerümpel zu halten? Wohl kaum!

Sobald ich meine Tochter rufen höre: „Mama! Sie hat schon wieder was genommen!“, setzt der ultimative Aufräum-Lern-Effekt ein. Neulich war das Gezeter groß, als die Junghündin den allerschönsten Luftballon im Maul davontrug und genüsslich von allen Seiten abschleckte. Tja, da hilft nur eins: Ordnung halten! Oder die Türe schließen. Letzteres ist dann empfehlenswert, wenn der Boden zulässigerweise gerade bespielt wird. Zu schnell verschwindet das blaue Spielmännchen ...