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Aufräumtipps für Ihre Küche: So lagern Sie nachhaltig und misten effizient aus!


Die besten Tipps für den meistgenutzten Raum Ihrer Wohnung

Bei näherem Hinsehen entpuppt sich manche Küche als wahres Effizienzgrab: Falsch untergebrachte, störende und fehlende Dinge rauben Ihnen Zeit und Lebensfreude. Mit unseren Aufräumtipps lernen Sie, wie viel Platz Sie wirklich in Ihrer Küche haben.

Misten Sie aus

 

 

 

 

Entsorgen Sie Überflüssiges - alles, was Sie ein Jahr nicht benutzt haben; Nahrungsmittel mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum; Tassen ohne Untertasse und Kannen ohne Deckel (und umgekehrt); Porzellankannen (im Zeitalter der Thermoskanne überholt) usw.

Lagern Sie aus

Küchengeräte, die nur alle zwei Monate (oder seltener) benutzt werden wandern in Keller oder Kammer: Waffeleisen, Raclettegrill usw. Ebenso Festtagsgeschirr oder zusammengewürfelte Gläser, die nur bei Feten benötigt werden.

 

Bauen Sie um

Clever: Die Besteckschublade so platzieren, dass die Person, die den Tisch deckt, nicht den Koch behindert. In die unmittelbare Nähe des Herdes gehören Kochlöffel & Co. Neben dem Kühlschrank und über der Spülmaschine sollte unbedingt eine Ablagefläche sein, die stets freigehalten wird.

Inspizieren Sie Ihre Vorräte

Was davon hat das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten (das nur einmal verwendete Kastanienmehl, die indischen Gewürze …)? Lassen Sie sich von Sachen, die gerade noch haltbar sind, zum Kochen inspirieren. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Familienkonferenz mit dem Thema „Lebensmittel, die wir in Zukunft lieber nicht mehr kaufen“.

Lagern Sie Papierkram aus

In vielen Küchen ist mindestens eine Schublade mit Büroartigem belegt: Gebrauchsanweisungen, Pflegeanleitungen, ausgerissene Rezepte, Quittungen ... Legen Sie das in passenden Ordnern oder Stehsammlern ab, die Sie ins Wohn- oder Arbeitszimmer verfrachten.

Machen Sie Gerümpel ausfindig

Öffnen Sie sämtliche Schränke und Schubladen und fahnden Sie dort nach: Töpfen und Dosen ohne Deckel; Deckeln ohne Gegenstück; schlecht schließenden Plastikdosen; Uralt-Töpfen mit unebenem Boden; tropfenden Kannen; Geschirr mit Scharten ... und weg damit! Gerade Tiefkühlboxen, Tupperdosen und andere Kunststoffbehälter haben die Tendenz, sich im Lauf der Jahre sehr zu vermehren. Faustregel des Aufräumtipps: Sie benötigen nur halb so viele, wie Sie bisher gehortet haben. Einige der aussortierten können Sie neuen Zwecken zuführen.

Die Themen-Boxen

 

Fassen Sie Dinge zu sinnvollen Gruppen in Behältern zusammen. Beispiele: Wurst, Käse und Gurken fürs Abendessen im Kühlschrank; Backpulver, Vanillezucker, Soßenpulver im Essensregal; Honig, Marmelade, Nutella fürs Frühstück in einem Körbchen; ebenso einer für Teebeutel und Tees; unter der Spüle eine offene Box mit Putzmitteln und eine mit Blumendünger.

Setzen Sie auf Stapelware

Investieren Sie in einheitliche Aufbewahrungsboxen und Schüsseln. Lassen sich die Container ineinanderstapeln, nehmen sie im Schrank viel weniger Platz weg. Spendieren Sie die noch brauchbaren „Unikate“ jungen WG-Bewohnern oder einer Flüchtlingshilfe.

Backabteilung abtrennen

 

 

Im Vergleich zu den normalen Kochutensilien werden die fürs Backen eher selten gebraucht. Achten Sie darauf, dass Teigrolle, Backgewürze oder Kuchenformen nicht die besten Plätze in den Schränken blockieren.

Die Premium-Zone

 

 

Die Hängeschränke direkt über der Spülmaschine sind die „1a-Lage" für Ihr am häufigsten benutztes Geschirr. Falls Sie hier Glasschränke haben und darin eigentlich Großmutters Feiertagsservice ausstellen wollten - vergessen Sie's. Dort gehören Tassen, kleine und große Teller, Becher, Müslischälchen und andere ständig benötigte Sachen hin. Innerhalb der Schränke gilt: oft Gebrauchtes unten, seltener Benutztes oben. In den Unterschrank neben der Spülmaschine gehören Reinigungspulver, Klarspüler und Entkalkersalz.

Das magische Dreieck

 

 

Spüle, Kühlschrank und Herd bilden das „Arbeitsdreieck" einer Küche. Zwischen diesen 3 Punkten sollten keine Hindernisse stehen.

Die Arbeitsplatte

... heißt so, damit Sie dort arbeiten können - nicht, damit Sie Gegenstände dort „dauerparken". Ein altbekannter, aber selten konsequent beherzigter Tipp: Nehmen Sie alles, was Sie nicht täglich benötigen, runter von der Arbeitsfläche. Geräte, die nicht mindestens einmal pro Woche genutzt werden, sollten gleich in Keller oder Speicher wandern. simplify-Kniff: Räumen Sie die Fläche testweise eine Woche lang komplett frei. Erlauben Sie danach nur ausgewählten Dingen die Rückkehr. Hängen Sie mit Klebe- oder Schraubhaken möglichst viel an die Wand: Spülbürste (über die Spüle), Topflappen (neben den Herd). 

Die 5-fach Benutzten

Kaffeebecher, Trinkgläser und kleine Löffel werden im Durchschnitt fünfmal so häufig gebraucht wie andere Utensilien. Schaffen Sie von diesen Gegenständen mindestens doppelt so viele an wie von den übrigen. Dann müssen Sie nicht Löffel und Gläser „schnell mal von Hand" abspülen , weil sie Ihnen ständig ausgehen.

Der Farb-Glas-Trick

Halten Sie verschiedenfarbige Trinkgläser für den Alltag bereit, für jedes Familienmitglied eine bestimmte Farbe. Dann kann jeder tagsüber sein Glas mehrmals benutzen, anstatt jedes Mal ein frisches zu nehmen und die Spülmaschine zu überfrachten.

Platzsparer

 

Wenn Sie eine recht kleine Küche haben, nutzen Sie alle Tricks: Tassenhaken an der Unterseite eines Zwischenbodens im Schrank; Drahtkörbe für Obst und Gemüse aufgehängt an der Unterseite von Hängeschränken; häufig benutzte Kaffeebecher auf ein schmales Regal unter einem Oberschrank; Siebe und vieles andere, was sich aufhängen lässt, an Haken auf der Innenseite von Schranktüren.

simplify-Sofort-Aufräumtipp: Die simplify-Schublade

Räumen Sie eine Schublade frei für alles, was bisher keinen Platz hatte: Klebefilm, Taschenlampe, Quittungen, Rabattmarken usw. Sagen Sie dazu „simplify-Schublade" und erklären Sie allen Haushaltsmitgliedern, dass hier alles hineinkommt, was herumliegt. Dann weiß jeder, wo er zuerst suchen sollte.

Teilen Sie

Sie hätten gern eine Nudelmaschine, einen Tischgrill, ein Set für Schokoladenfondue, eine Backform für Muffins …? Erkundigen Sie sich erst bei netten Nachbarn und nahe wohnenden Freunden, ob die so ein Gerät besitzen oder anschaffen wollen. Nach der Phase der ersten Begeisterung werden viele Geräte so selten benutzt, dass sie sich problemlos gegenseitig ausleihen lassen.

Nutzen Sie Ihr Multifunktionsgerät voll aus

Eine Wundermaschine ist eine Küchenmaschine nicht – ganz gleich, ob es sich um das Kultgerät Thermomix oder das eines anderen Herstellers handelt. Aber wenn Sie sich eine angeschafft haben, sollten Sie die Bandbreite der Funktionen ausschöpfen und die dadurch überflüssig gewordenen anderen Geräte verschenken.

Verzichten Sie auf Küchen-Multitasking

Wenn Sie während des Kochens noch Einkaufstaschen leeren, den Geschirrspüler ausräumen oder Küchenschubladen auswischen, haben Sie vielleicht das Gefühl, Leerlaufzeiten optimal auszunutzen. Tatsächlich behindern sich solche Tätigkeiten oft gegenseitig.

Schließen Sie Schubladen und Schranktüren sofort

Dadurch gewinnen Sie Bewegungsfreiheit und verkleinern das Unfallrisiko, sich beim Aufrichten den Kopf an einer geöffneten Tür anzuschlagen. Außerdem verhindern Sie, dass Küchenmalheure (aufgeplatzte Reispackung, verschüttete Milch) darunter liegende Schubladen in Mitleidenschaft ziehen. Klemmende Schubladen, wacklige Schranktüren? Küchenstudios bieten Renovierungsservices an – und anschließend schließt sich alles elegant mit einem kleinen Schubs!

Verkleinern Sie Ihre Kochbuchsammlung

Spenden Sie Kochbücher, aus denen Sie nur 2 oder 3 Rezepte verwenden, einem wohltätigen Bücherflohmarkt. Kopieren Sie die Rezepte vorher, stecken Sie sie zum Schutz vor Spritzern in Prospekthüllen, und heften Sie sie in einem „Bewährte Rezepte“-Ordner ab. 

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