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Lebensmittel richtig lagern & Co.: simplify-Tipps für Ihre Küche


Lange Zeit waren Küche und Wohnraum untrennbar miteinander verbunden. Denn die Küche war oft der einzig beheizbare Raum; außerdem konnte die Hausfrau während der Küchenarbeit die Kinder beaufsichtigen. Aber weil Küchendämpfe mit Feuchtigkeit und Gerüchen einhergehen, wurden beide Bereiche zunehmend getrennt und ab 1945 gab die Architektur endgültig den separaten Küchen den Vorrang. Das ist heute anders: Leistungsfähige Küchengeräte, wie z. B. Dunstabzugshauben, erlauben heute wieder die Verbindung von Küche und Wohnraum.

Umso wichtiger ist es dann, dass sie beispielsweise Ihre Lebensmittel richtig lagern und die Küche sauber halten. In diesem Artikel finden Sie daher zahlreiche Tipps, was Sie in der Küche besonders beachten sollten.

Lebensmittel lagern und einfrieren: So gehen Sie am besten vor

1. Richtig einfrieren

Einfrieren ist eine beliebte Form, Lebensmittel länger haltbar zu machen - und mit den folgenden Tricks wird es Ihnen noch viel besser gelingen:

simplify-Rat 1: Dosen vor dem Einfrieren beschriften – darauf verzichten viele, weil sich die Etiketten später so schwer ablösen lassen. Die Folge: Das genaue Einfrierdatum wird vergessen, und Lebensmittel lagern viel zu lange in der Tiefkühltruhe. Dagegen hilft folgende Idee: Beschriften Sie Ihre Gefrierdosen direkt mit wasserlöslichem Filzstift. Die Schrift löst sich später in der Spülmaschine von selbst wieder ab.

simplify-Rat 2: Die Deckel Ihrer Gefrierdosen haben sich im Laufe der Zeit so verkrümmt, dass sie jetzt nur noch schwer verschließbar sind? Dieser einfache Trick hilft: Füllen Sie etwas Wasser in den Deckel, und legen Sie ihn für wenige Sekunden in die Mikrowelle. Sollten Sie keine Mikrowelle haben, erhitzen Sie Wasser in einem Topf.

simplify-Rat 3: Die gelben Döschen aus Überraschungseiern eignen sich besonders gut, um kleine Mengen gehackter Kräuter einzufrieren.

simplify-Rat 4: Eine gute Alternative zu (teuren) Gefrierdosen sind Eiscremepackungen - zumindest dann, wenn Sie gerne Eiscreme essen. Einfach die Box nebst Deckel ausspülen und für die Vorratshaltung einsetzen – natürlich auch zum Einfrieren geeignet.

2. Lebensmittel lagern

simplify-Rat 1: Ein häufiges Problem ist die Lagerung von Knoblauch. Verwendet man ihn nur selten, trocknet die Knolle oft aus. Deshalb gut zu wissen: Auch Knoblauch lässt sich einfrieren. Einfach die Zwiebel klein schneiden (nicht pressen!) und ab damit in die Tiefkühltruhe. So verfügen Sie über frischen Knoblauch, wann immer Sie ihn benötigen. Übrigens: Besonders gut portionieren lässt sich der geschnittene Knoblauch mit den bereits erwähnten Überraschungseier- Döschen.

simplify-Rat 2: Eine Alternative zum Einfrieren ist das Einsalzen von Knoblauch. Dazu benötigen Sie ein sauberes Schraubglas, z. B. ein altes Marmeladenglas. Auch hier den Knoblauch so klein wie möglich schneiden, aber nicht pressen. Eine ca. 0,5 mm dicke Schicht geschnittenen Knoblauch ins Glas füllen, eine gute Prise Salz darüber streuen, wieder eine Schicht Knoblauch einfüllen, Salz darüber streuen usw. - bis das Glas gefüllt ist. So konserviert hält sich der Knoblauch in Ihrem Kühlschrank ca. ein Jahr.

simplify-Rat 3: Bei Feuchtigkeit, die sich in Frischhaltedosen mit Wurst oder Käse bildet, handelt es sich zwar um harmloses Kondenswasser – dennoch verderben die Lebensmittel schneller. Die einfache Lösung: Legen Sie eine trockene Nudel mit in die Dose, alternativ ein Stück Würfelzucker oder etwas Reis. Diese Dinge saugen die Feuchtigkeit auf. Wichtig: Den „Feuchtigkeitsabsorber“ regelmäßig austauschen.

simplify-Rat 4: Um Parmesan oder anderen Hartkäse am Stück haltbar zu machen, können Sie den Käse mit Öl einreiben und in ein Leinentuch schlagen. An einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren (nicht im Kühlschrank). Nach jedem Anschneiden die Schnittstellen nochmals mit Öl einreiben. So hält sich der Käse viele Monate, ohne dass sich Schimmel bildet.

simplify-Rat 5: Wenn Möhren zu lange liegen, werden sie schrumpelig und weich und landen deshalb oft auf dem Kompost. Das muss nicht sein – wenn Sie die Lebensmittel richtig lagern! Wenn Sie die Karotten in ein Gefäß mit kaltem Wasser stellen und so wieder Wasser ziehen lassen, werden sie so knackig wie zuvor.

simplify-Rat 6: Entfernen Sie immer zuerst das Grün, wenn Sie Karotten lagern wollen – es zieht besonders viel Wasser aus dem Wurzelgemüse.

simplify-Rat 7: Die ausgekratzten Schoten einer Vanillestange sollten Sie nicht wegwerfen, sondern in kleine Stücke schneiden und in ein Schraubglas mit Zucker legen - das ergibt sehr aromatischen Vanillezucker.

simplify-Rat 8: Ebenso können Sie auch die abgeriebenen/abgeschälten Schalen unbehandelter Zitrusfrüchte (Zitronen, Orangen) in Zucker konservieren. So haben Sie die Schalen immer für Kuchen oder Süßspeisen zur Hand.

simplify-Rat 9: Klare Frischhaltefolie, die fürs Lebensmittel lagern häufig genutzt wird, hat einen großen Nachteil: Sie bleibt immer an ihrer eigenen Rolle kleben. Die Lösung: Lagern Sie die Folienrolle kühl, z. B. im Kühlschrank, oder legen Sie sie vor der Benutzung für ca. 10 Minuten ins Gefrierfach. So können Sie die Folie stets mühelos abziehen.

Weitere Tipps zum Thema Obst und Gemüse richtig lagern gibt es hier.

Lebensmittel richtig schälen und schneiden: So funktioniert‘s

In der Küche wird viel geschnitten und geschält – mit den folgenden Tipps geht das in Zukunft leichter.

3. Zwiebeln schälen

Zwiebeln schälen führt meist zu Tränen – es sei denn, Sie kennen folgende Tricks:

simplify-Rat 1: Wenn Sie über eine leistungsfähige Dunstabzugshaube verfügen, haben Sie gar kein Problem: Einfach die Haube auf die höchste Stufe stellen und die Zwiebeln darunter schneiden. Wichtig: Den Kopf nicht direkt in den Dunst halten, sondern die Arme möglichst weit strecken.

simplify-Rat 2: Ist die Herdplatte schon mit Kochtöpfen voll besetzt, tut es auch eine brennende Kerze oder ein Teelicht, direkt ans Schneidbrett gestellt. Die Flamme zieht die Ausdünstungen der Zwiebel an und verbrennt sie.

simplify-Rat 3: Um sich ständig neues „Weinen“ zu ersparen, können Sie Zwiebelwürfel auch vorbereiten. Dazu einfach eine größere Menge Zwiebeln schälen, würfeln und kurz andünsten. Wenn die Masse abgekühlt ist, diese in große Gefrierbeutel füllen und im Beutel glattstreichen (1 bis 2 cm dick). Danach können Sie die Zwiebelmasse zu Platten gefrieren lassen. Und wenn Sie in Zukunft Zwiebelwürfel benötigen, brechen Sie einfach eine Ecke von der gefrorenen Zwiebelplatte ab.

4. Obst und Gemüse schälen

simplify-Rat 1: Pellkartoffeln schälen ist langwierig, außerdem sind sie heiß. So lösen Sie das Problem: Schneiden Sie die Schalen der rohen Kartoffeln um die Längsseite herum mit einem scharfen Messer dünn ein. Kartoffeln wie gewohnt kochen, anschließend in Eiswasser tauchen. Der Effekt: Die Schale zieht sich zusammen und löst sich dadurch von der Kartoffel – und Sie können die Schale danach mit bloßen Händen von der Kartoffel reiben.

simplify-Rat 2: Wenn sich die Schale von Orangen oder Mandarinen schlecht lösen lässt, tauchen Sie die Frucht kurz in heißes Wasser. Die Schale lässt sich dann mühelos entfernen.

simplify-Rat 3: Auch die Haut von Knoblauchzehen lässt sich leichter entfernen, wenn Sie die Zehen vorher kurz in warmes Wasser legen. Ein anderer Trick ist, eine frische Knoblauchzehe auf ein Holzbrett zu legen und mit dem Rücken eines dicken Messers darauf zu drücken. Mit einiger Übung flutscht die Zehe dann wie von selbst aus der Schale.

simplify-Rat 4: Die Haut von Paprika ist sehr fest. Für manche Gerichte bietet es sich daher an, die Schoten zu schälen. Der Trick: Paprikaschoten für ca. 10 Minuten bei starker Hitze im Backofen rösten – solange, bis die Haut Blasen wirft. Jetzt die Paprika aus dem Ofen holen, mit einem feuchten Tuch bedecken und abkühlen lassen. Ist das Gemüse kalt, kann die Haut ganz einfach mit einem Messer abgezogen werden.

simplify-Rat 5: Auch Tomaten schälen Sie am besten durch Erhitzen. Die Früchte kreuzweise am Blütenansatz einritzen und in kochendes Wasser legen. Warten bis sich die Haut etwas löst. Danach die Tomaten mit kaltem Wasser übergießen bzw. in kaltes Wasser legen. Anschließend können Sie die Haut mit einem Küchenmesser leicht abziehen.

simplify-Rat 6: Aufwand und heiße Finger sind bei den beiden obigen Verfahren leider recht hoch. Leichter, aber weniger vitaminschonend schälen Sie Tomaten und Paprika mit dem Sparschäler. Das Gemüse einfach wie eine Kartoffel abschälen, fertig.

Extra-Rat: Wenn die Hände nach Zwiebeln, Knoblauch o. Ä. riechen, einfach Kaffeesatz zum Händewaschen benutzen – oder für solche Zwecke eine extra Kaffeeseife verwenden. Diese können Sie selbst herstellen (Rezepte im Internet, z. B. unter www.naturseife.com) oder beim Fachhandel kaufen. Verfügt Ihre Küche über eine Edelstahlspüle, können Sie Ihre Hände auch einfach über deren Stahl reiben – das funktioniert ebenso gut wie die trendigen „Edelstahlseifen“.

Weitere simplify-Tipps für Ihre Küche

5. Dinge weiterverwenden

Nicht alles muss man neu kaufen, und manchmal ergeben sich die erstaunlichsten Weiterverwendungsmöglichkeiten. Sehen Sie selbst:

simplify-Rat 1: Kennen Sie die Styropor-Tabletts, auf denen verpacktes Obst (Äpfel, Birnen, Kiwis, ...) angerichtet ist? Diese müssen Sie nicht wegwerfen, sondern können Sie sogar in die Spülmaschine geben. Derart gut gereinigt, können Sie die Tabletts weiterverwenden, z. B. um Ihren Gästen nach einem guten Essen einige übrig gebliebene Leckereien mit nach Hause zu geben.

simplify-Rat 2: Alte Kleidungsstücke aus Fleece sollten Sie nicht wegwerfen, sondern in Stücke schneiden und als Putzlappen weiterverwenden. Denn Fleece lässt sich bei 60° C waschen (auch wenn auf dem Waschetikett etwas anderes steht), franst nicht aus und ist zum Reinigen ebenso gut geeignet wie teuer gekaufte Mikrofasertücher.

simplify-Rat 3: Leere, ausgespülte Margarine- oder Quarkdosen (solche mit Deckel) können Sie ebenfalls gut weiterverwenden, z. B. für Kleinteile und als Ordnungshilfen in den Küchenschubladen (ggf. von außen schön bekleben). Außerdem eignen sich die Dosen gut, wenn z. B. Fett oder Öl überbleiben.

simplify-Rat 4: Auch fertig gekaufte Adventskränze brauchen Sie am Ende der Weihnachtszeit nicht wegzuwerfen. Deren Innenleben ist nämlich meist ein fest geflochtener Strohkranz, den Sie perfekt als Grundlage für andere Kranzarten (z. B. Oster-, Herbstkranz) verwenden können. Einfach mit Blüten, Laub oder Dekoartikeln der jeweiligen Saison schmücken (Osterglocken, -eier und -häschen, Maiglöckchen, Hortensien, Buchsbaum, Herbstlaub etc.) – und fertig ist ein wunderbarer „neuer“ Kranz.

Sie haben ausgiebig entrümpelt und ausgemistet, viele Sachen sind aber zu schade zum wegwerfen? Das können Sie mit den Sachen machen. 

6. Versalzenes retten

Schnell rutscht einem beim Kochen mal die Hand aus, und das leckere Essen ist versalzen. Mit folgenden Mitteln können Sie retten, was zu retten ist:

simplify-Rat 1: Lassen Sie für etwa 20 Minuten eine große Kartoffel mitkochen. Wenn Sie die Kartoffel klein schneiden bzw. raspeln, absorbiert sie das Salz noch besser.

simplify-Rat 2: Auch Reis absorbiert sehr gut Salz, ebenso eine Scheibe trockenes Brot oder eine Backpflaume.

simplify-Rat 3: Saucen und Suppen können Sie auch durch Hinzugeben von Sahne, Sauerrahm oder Creme Fraîche retten, oder durch 1 bis 3 rohe Eiweiße, die Sie in die Flüssigkeit geben. Das Eiweiß holen Sie, sobald es gestockt ist, wieder aus der Suppe oder Sauce heraus. Es ist dann salzgetränkt – und Ihre Speise im Gegenzug wieder schmackhaft

simplify-Rat 4: Bei manchen Gerichten wirkt auch Honig gegen das Salz. In geringen Mengen zugeben (max. 1 Teelöffel) und abschmecken, ggf. bei Bedarf noch etwas Honig hinzufügen.

7. Energie sparen

Viel Strom bzw. Energie wird in der Küche verschwendet. Natürlich wissen Sie, dass Sie Töpfe und Pfannen nicht auf zu große Herdplatten stellen und immer mit Deckel kochen sollen. Was aber können Sie darüber hinaus tun? Hier einige kleine Tipps, die Zusatzeffekte bringen:

simplify-Rat 1: Schaffen Sie sich einen Schnellkochtopf an. Bei längeren Garzeiten (ab 20 Minuten) können Sie damit ca. 30 % Energie einsparen.

simplify-Rat 2: Stellen Sie Ihren Kühlschrank auf 7° C ein - mehr Kälte ist für Milch, Wurst, Käse und Co. nicht nötig.

simplify-Rat 3: Beim Kühlschrank können Sie zusätzlich Energie sparen, wenn Sie im Winter die Kühlelemente (die normalerweise im Eisfach liegen) über Nacht auf der Fensterbank oder im Garten gefrieren lassen. Legen Sie die eiskalten Elemente tagsüber in den Kühlschrank. So sorgen Sie für eine Extraportion Kälte im Kühlschrank - und zwar völlig ohne Strom.

simplify-Rat 4: Verfahren Sie ebenso mit Tiefkühlkost, die Sie auftauen wollen. Legen Sie diese für 24 Stunden in den Kühlschrank. Das hat gleich 3-fachen Effekt: Die Speise taut langsam auf, was ihrem Geschmack zugutekommt; der Kühlschrank bekommt eine Extraportion Kälte; und Sie müssen nicht extra die Auftaufunktion der Mikrowelle/des Backofens einschalten.

simplify-Rat 5: Eine energieeffiziente Spülmaschine kommt mit deutlich weniger Strom und Wasser aus als geübte Handabwäscher, das zeigen Studien (vgl. Kasten unten). Das gilt allerdings nur für das Energiesparprogramm, das „Eco“, „Spar“, „Intelligent“ o. Ä. heißt und bei 50° C spült. Nutzen Sie stets dieses Energiesparprogramm, denn auch damit wird normal verschmutztes Geschirr problemlos sauber. Automatikprogramme hingegen benötigen stets zu viel Strom und Wasser - auch wenn der Spülmaschinenhersteller damit wirbt, dass automatisch nach erkannter Schmutzmenge dosiert wird.

simplify-Rat 6: Die Programmfunktion „1/2“ reduziert zwar Strom- und Wasserverbrauch, aber nicht um die Hälfte. Schalten Sie Ihre Spülmaschine deshalb immer nur vollständig beladen ein.

simplify-Rat 7: Das Vorspülen des Geschirrs unter laufendem Wasser ist bei modernen Maschinen nicht mehr notwendig.

Extra-Rat: Eine Ausnahme vom generellen Spülmaschinengebot gibt es: Gute Messer sollten Sie von Hand spülen. Denn wenn Sie ein benutztes Messer in die Spülmaschine stellen, schalten Sie die Maschine meist nicht sofort an. Dann trocknen die Speisereste an; in der Folge entstehen auf den Messerklingen erst Flecken, dann kleine Löchlein (Fachbegriff: Korrosion).

Auch die scharfen Spülmaschinen-Reinigungsmittel greifen das Metall der Klinge an, ebenso z. B. Essigreste aus einer Salatschüssel. Waschen Sie deshalb gute Messer direkt nach Gebrauch mit warmem Wasser und wenig Spülmittel ab. Anschließend sorgfältig trocknen. So haben aggressive Speisereste keine Chance.

8. (Küchen-)Gegenstände reinigen

Hier einige Tipps, die Ihnen die typischen Reinigungsarbeiten in der Küche etwas leichter machen:

simplify-Rat 1: Wie reinigen Sie Ihren Backofen ohne die Chemiekeule Backofenspray? Ganz einfach: Mit Spülmittel oder Wasch-Soda (letzteres ist nicht für Aluminium-Backbleche geeignet). Das gewählte Mittel in warmem Wasser auflösen, bei Soda die Mischung 10 Minuten stehen lassen. Danach die Flüssigkeit in einer feuerfesten Schüssel auf den Backofenboden stellen. Den Backofen für ca. 15 Minuten auf ca. 150° C erwärmen, wieder ausschalten, ggf. über Nacht wirken lassen. Der Effekt: Die Flüssigkeit im Backofen verdunstet und weicht den eingebrannten Schmutz auf. Danach können Sie den Schmutz in aller Regel ganz einfach auswischen.

simplify-Rat 2: Soda ist auch für andere Reinigungsarbeiten ein Geheimtipp. Sämtliche Dinge, die stark verschmutzt sind - und nicht aus Aluminium bestehen - können Sie darin einweichen, z. B. das Ausgusssieb Ihrer Spüle; Kochlöffel, die in der Spülmaschine nicht mehr sauber werden; oder Holzbrettchen, um diese richtig keimfrei zu bekommen. Auch zum Reinigen von Fritteusen, Töpfen und Pfannen ist Sodalösung perfekt.

simplify-Rat 3: Ihr Silber reinigen Sie ganz leicht mit Alufolie. Legen Sie dazu eine Schüssel mit Alufolie aus, fügen Sie mindestens einen Teelöffel Salz hinzu und füllen Sie zwei Liter heißes Wasser auf. Danach legen Sie die angelaufenen Silberstücke (z. B. Besteck) in die Schüssel und lassen diese einweichen, ggf. über Nacht. Wichtig: Alufolie und Silber müssen Kontakt haben.

In der Schüssel findet nun eine Art Elektrolyse statt: Die beiden Metalle Aluminium und Silber bauen elektrische Spannung auf, die in der Salzlösung „fließen“ kann. In der Folge wird aus dem Silbersulfid (= dem Anlauf) wieder reines Silber - völlig ohne Putzen! Achtung: Auch ggf. erwünschte Patina, z. B. die „schwarzen“ Vertiefungen in altem Silberbesteck verschwindet bei dieser Methode. Wollen Sie die Patina erhalten, sollten Sie besser weiterhin auf die herkömmliche Art Silber putzen.

Schnittblumensimplify-Rat 4: Wenn Schnittblumen ein paar Tage stehen, setzen sich oft Ablagerungen in der Vase ab. Vor allem bei schmalen, hohen Vasen ist das problematisch, weil Sie nicht mit dem Lappen hineinkommen. Füllen Sie in diesem Fall einige Reiskörner zusammen mit Wasser in die Blumenvase, ggf. noch etwas Spülmittel hinzufügen. Danach gut schütteln und schwenken! Statt Reiskörnern können Sie auch grobes Salz oder Kartoffelschalen nehmen. In jedem Fall ist die geleerte, mit klarem Wasser gespülte und getrocknete Vase danach von innen sauber.

simplify-Rat 5: Wer es noch einfacher möchte, nimmt Zeitungspapierschnipsel, Backpulver, Wasch-Soda oder eine Gebissreinigertablette. In heißem Wasser in der Vase auflösen, über Nacht einwirken lassen, abgießen, fertig.

Extra-Rat: Backpulver soll auch gut gegen müffelnden Geruch sein, z. B. in Turnschuhen oder (Kinder-)Handschuhen. Die Textilie einfach mit Backpulver ausstreuen und über Nacht wirken lassen. Am nächsten Morgen die Reste des Backpulvers mit der Staubsaugerdüse aussaugen - und der Großteil des Gestanks ist weg.

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