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So dämmen Sie das Chaos im Kinderzimmer ein


„Räum endlich dein Zimmer auf!“ Dieser Satz dürfte eine der häufigsten elterlichen Ermahnungen sein. Während Jüngere ihre Eltern gern vertrösten,stellen Teenager das Recht der Eltern infrage,sich überhaupt mit dem Zustand ihres Zimmers zu befassen. Wie Sie Chaos und Ärger reduzieren:

Fordern und fördern Sie Eigenverantwortung

Gewöhnen Sie kleine Kinder jetzt daran, dass Eltern kein Aufräum-Service sind, sondern lediglich Unterstützung bieten. Prinzipiell gilt allerdings für jedes Alter: Fühlt sich das Kind in seinem Chaos wohl, haben Sie schlechte Karten.

simplify-Tipp: Strafen und Belohnungen sind auf Dauer ungeeignete Anreize. Besser: Zeigen Sie Ihren Kindern, wie angenehm es ist, wenn die Sachen clever organisiert sind.

Schaffen Sie gute Voraussetzungen im Kinderzimmer

Stellen Sie genügend Aufbewahrungsmöglichkeiten zur Verfügung. Eine praktische Ergänzung zu Regal und Schrank sind Boxen in allen Größen. Suchen Sie sie gemeinsam aus. Achten Sie dabei auf Stabilität und Stapelfähigkeit, verzichten Sie auf wackelige Kartons aus dem Keller. Beschriften Sie alle Behälter („Stofftiere“), oder versehen Sie sie mit entsprechenden Bildern.

simplify-Tipp: Der Krimskrams, der sich gar nicht einordnen lässt, kommt in eine Extra-„Schatzkiste“. Dort drin darf es richtig chaotisch aussehen!

Beraten Sie

Machen Sie keine Vorgaben, sondern stellen Sie Fragen („Wo räumst du deine Tasche normalerweise aus?“). Sehen Sie sich als Berater, nicht als Feldwebel.

simplify-Tipp: Allein ihr Kinderzimmer auszumisten fällt Kindern meist schwer. Hilfreich ist eine Trennung auf Probe. Räumen Sie gemeinsam die zu kurz gewordene Hose, die Kleinkindbücher oder die Zeichnungen in eine Kiste. Schauen Sie nach 2 bis 3 Monaten wieder rein: Wurde etwas davon vermisst?

Motivieren Sie

Stichwort: „spielerisch“. Manches Kind sortiert ausgesprochen gern. Lassen Sie es die Kategorien selbst festlegen (Bücher nach der Größe, Legosteine nach der Farbe …). Andere sind durch einen Wettbewerb anzuspornen – mit Geschwistern („Wer bringt als Erster sein Zimmer in Ordnung?“), mit Eltern oder mit sich selbst („Freier Fußboden in 5 Minuten!“).

simplify-Tipp: Zeigen Sie Ihrem Kind, welche Recyclingprodukte aus Altpapier und anderem „Müll“ hergestellt werden, damit es zum Entsorgen von Anfang an ein gutes Verhältnis gewinnt.

Teenager-Jahre: Vereinbaren Sie ein Minimalprogramm

Essensreste aus Pausenbrotboxen und schmutziges Geschirr dürfen nicht vor sich hin gammeln. Schmutzwäsche muss in der Wäschetonne landen, sonst wird sie nicht gewaschen. Das Fensterbrett soll zum Lüften frei bleiben. Schulisches wird auch ohne Nachfrage gezeigt. Für Schülerausweis, Krankenversicherungsund Bankkarte etc. gibt es einen 100%ig festen Aufbewahrungsort.

simplify-Tipp: Bestimmen Sie für Ihren Teenager einen Waschkorb, in den Sie die saubere Wäsche legen. Macht er sich nicht die Mühe, die Sachen in den Schrank zu räumen, bedient er sich eben direkt aus dem Korb.

Nutzen Sie den Drang zur Veränderung

Viele Jugendliche räumen regelmäßig ihr Mobiliar um. Der ideale Zeitpunkt für einen Neustart in Sachen Ordnung! Stellen Sie dazu Utensilien zur Verfügung (Müllsäcke, Boxen für alte Bücher etc.), aber halten Sie sich mit Kommentaren zurück.

simplify-Tipp: Hat Ihr Teenager trotz seines überquellenden Kleiderschranks „nichts anzuziehen“, ist Ihre Chance gekommen. Machen Sie gemeinsames Ausmisten zur Voraussetzung für etwaige Neukäufe.

Zeigen Sie Respekt

Unterscheiden Sie zwischen „Sauberkeit“ und „Ordnung“. Sauberkeit ist wichtig für die Gesundheit aller, informieren Sie daher über die Allergiegefahren von Schimmelpilzen und Hausstaub. Dagegen darf der Teenager in der Frage, wann in seinem Zimmer Ordnung herrscht, durchaus anderer Meinung sein als Sie.

simplify-Tipp: Respektieren Sie die Privatsphäre Ihres Juniors, und dringen Sie nicht mit – noch so gut gemeinten elterlichen – Aufräumaktionen darin ein (Donnerstagabend, wenn Junior im Karatetraining ist). Um die Versuchung zu meiden, machen Sie es sich zur Regel, das Kinderzimmer nur zu betreten, wenn Sie geklopft haben und hereingebeten worden sind.

 

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