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Wie Sie Ihre Küche optimal organisieren


Wer heutzutage neu baut, vereint in der Regel Küche, Esszimmer und Wohnzimmer zu einem großzügigen „Lebensraum“. Allerdings steht diese moderne Wohnform erst am Anfang ihrer Entwicklung. Die meisten Wohnungen und Häuser haben noch eine Extra-Küche. Und ganz gleich, wie sie genutzt wird – in der Regel ist Platz dort Mangelware. 10 simplify-Lösungsansätze:

1. Entlasten Sie die Arbeitsfläche

Ein altbekannter, aber selten konsequent beherzigter Tipp: Nehmen Sie alles, was Sie nicht täglich benötigen, runter von der Arbeitsfläche. Geräte, die nicht mindestens einmal pro Woche genutzt werden, sollten gleich in Keller oder Speicher wandern. simplify-Kniff: Räumen Sie die Fläche testweise eine Woche lang komplett frei. Erlauben Sie danach nur ausgewählten Dingen die Rückkehr.

2. Verzichten Sie auf Küchen-Multitasking

Wenn Sie während des Kochens noch Einkaufstaschen leeren, den Geschirrspüler ausräumen oder Küchenschubladen auswischen, haben Sie vielleicht das Gefühl, Leerlaufzeiten optimal auszunutzen. Tatsächlich behindern sich solche Tätigkeiten oft gegenseitig.

3. Machen Sie Gerümpel ausfindig

Öffnen Sie sämtliche Schränke und Schubladen und fahnden Sie dort nach: Töpfen und Dosen ohne Deckel; Deckeln ohne Gegenstück; schlecht schließenden Plastikdosen; Uralt-Töpfen mit unebenem Boden; tropfenden Kannen; Geschirr mit Scharten ... und weg damit!

4. Setzen Sie auf Stapelware

Investieren Sie in einheitliche Aufbewahrungsboxen und Schüsseln. Lassen sich die Container ineinanderstapeln, nehmen sie im Schrank viel weniger Platz weg. Spendieren Sie die noch brauchbaren „Unikate“ jungen WG-Bewohnern oder einer Flüchtlingshilfe.

5. Teilen Sie

Sie hätten gern eine Nudelmaschine, einen Tischgrill, ein Set für Schokoladenfondue, eine Backform für Muffins …? Erkundigen Sie sich erst bei netten Nachbarn und nahe wohnenden Freunden, ob die so ein Gerät besitzen oder anschaffen wollen. Nach der Phase der ersten Begeisterung werden viele Geräte so selten benutzt, dass sie sich problemlos gegenseitig ausleihen lassen.

6. Nutzen Sie Ihr Multifunktionsgerät voll aus

Eine Wundermaschine ist eine Küchenmaschine nicht – ganz gleich, ob es sich um das Kultgerät Thermomix oder das eines anderen Herstellers handelt. Aber wenn Sie sich eine angeschafft haben, sollten Sie die Bandbreite der Funktionen ausschöpfen und die dadurch überflüssig gewordenen anderen Geräte verschenken.

7. Schließen Sie Schubladen und Schranktüren sofort

Dadurch gewinnen Sie Bewegungsfreiheit und verkleinern das Unfallrisiko, sich beim Aufrichten den Kopf an einer geöffneten Tür anzuschlagen. Außerdem verhindern Sie, dass Küchenmalheure (aufgeplatzte Reispackung, verschüttete Milch) darunter liegende Schubladen in Mitleidenschaft ziehen. Klemmende Schubladen, wacklige Schranktüren? Küchenstudios bieten Renovierungsservices an – und anschließend schließt sich alles elegant mit einem kleinen Schubs!

8. Inspizieren Sie Ihre Vorräte

Was davon hat das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten (das nur einmal verwendete Kastanienmehl, die indischen Gewürze …)? Lassen Sie sich von Sachen, die gerade noch haltbar sind, zum Kochen inspirieren. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Familienkonferenz mit dem Thema „Lebensmittel, die wir in Zukunft lieber nicht mehr kaufen“.

9. Lagern Sie Papierkram aus

In vielen Küchen ist mindestens eine Schublade mit Büroartigem belegt: Gebrauchsanweisungen, Pflegeanleitungen, ausgerissene Rezepte, Quittungen ... Legen Sie das in passenden Ordnern oder Stehsammlern ab, die Sie ins Wohn- oder Arbeitszimmer verfrachten.

10. Verkleinern Sie Ihre Kochbuchsammlung

Spenden Sie Kochbücher, aus denen Sie nur 2 oder 3 Rezepte verwenden, einem wohltätigen Bücherflohmarkt. Kopieren Sie die Rezepte vorher, stecken Sie sie zum Schutz vor Spritzern in Prospekthüllen, und heften Sie sie in einem „Bewährte Rezepte“-Ordner ab. 

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