simplify steht für einen einfachen Weg zu einem bewussten und erfüllten Leben in einer komplexen Welt.

Sinn des Lebens (35)


 

Den Sinn des Lebens zu finden - das wäre doch toll. Mit einer bestimmten Lebensweise ist das möglich. Machen Sie sich bewusst, wer Sie sind und was Sie haben. Seien Sie stolz auf sich und schätzen Sie, was Sie erreicht haben. So finden Sie den Schlüssel zu einem erfüllten Leben und dem Sinn darin.

Lebenssinn und Lebensglück

 

 

 

Wie Sie die fehlenden Puzzlestücke ergänzen

 

Lassen Sie die Vergangenheit hinter sich, und leben Sie im Hier und Heute! Das ist einer unserer Glückstipps für einen stabilen Lebenssinn. Doch mit der eigenen Vergangenheit geht es vielen Menschen wie mit einem Puzzle: Liegt es unvollendet da, weil ein oder mehrere Stücke fehlen, kann man es einfach nicht beiseitelegen.

 

Wie Sie die fehlenden Puzzlestücke ergänzen

Lassen Sie die Vergangenheit hinter sich, und leben Sie im Hier und Heute! Das ist einer unserer Glückstipps für einen stabilen Lebenssinn. Doch mit der eigenen Vergangenheit geht es vielen Menschen wie mit einem Puzzle: Liegt es unvollendet da, weil ein oder mehrere Stücke fehlen, kann man es einfach nicht beiseitelegen.

 

Finden Sie heraus, welche Puzzlestücke fehlen

Nehmen Sie ein großes Blatt Papier, und schreiben Sie alles auf, was in Ihren Augen „unvollständig“ oder „unvollendet“ ist. Hier ein paar Anregungen, in welche Richtungen Sie Ihre Gedanken schweifen lassen können.

 

  • Dinge, die Sie schon immer tun wollten, aber nie getan haben. Denken Sie dabei nicht nur an große Erlebnisse (nach Australien reisen, ein riesiges Fest veranstalten), sondern auch an Alltägliches (Tagebuch schreiben, durch ein unbekanntes Stadtviertel bummeln, einen Tag faul im Bett verbringen).
  • Alles, was Sie gerne können würden, aber (noch) nicht gelernt haben oder sogar noch nie zu lernen versucht haben, z. B.: ein Musikinstrument zu spielen, ohne Stottern zu sprechen, Aquarelle zu malen, eine Fremdsprache fließend zu sprechen, Fisch elegant zu entgräten ... Wenn Sie mögen, schreiben Sie gleich dazu, wer Ihnen beim Lernen helfen könnte.
  • Dinge, die Sie angefangen, aber nicht fertig gemacht haben. Das kann ein Heimwerkerprojekt oder eine Handarbeit sein, aber auch ein Schulabschluss, eine Ausbildung oder eine Bergbesteigung, die Sie mal wegen schlechten Wetters abgebrochen hatten.
  • Dinge, die Sie gerne sagen würden, aber bislang nicht ausgesprochen haben: Ihrer Kollegin, dass Sie sich über die vielen spitzen Bemerkungen ärgern; Ihrem Partner, wie dankbar Sie ihm für seine Unterstützung in schweren Zeiten sind; der Lehrerin Ihres Kindes, dass sie so gut erklären kann; Ihrem ehemaligen Chef, dass Sie eine Arbeitsstelle gefunden haben, die Ihnen besser gefällt; Ihrem verstorbenen Vater, wie sehr Sie ihn geliebt haben.

 

Keine Sorge!

 

 

Möglicherweise befällt Sie beim Anblick Ihrer Liste das Gefühl von Skepsis oder sogar Aussichtslosigkeit: Wie sollen Sie all das schaffen? Keine Sorge, Sie sollen sich nicht mit all den guten Vorsätzen überfrachten, von denen wir fürs eigentlich abraten. Notieren Sie sich hinter jedem einzelnen Punkt auf Ihrer Liste, wie Sie damit verfahren möchten. Diese 4 Kategorien stehen zur Auswahl:

JETZT: Damit beschließen Sie, die Sache im Laufe dieser Woche in Angriff zu nehmen – vielleicht geht es ja sogar sofort? Beispiele: Sie greifen zum Telefonhörer und machen einen Friseurtermin zum Haarefärben aus oder einen Termin beim Steuerberater, um sich in Sachen Testament beraten zu lassen. Besonders gut für „jetzt“ geeignet sind auch die Dinge, die Sie anderen schon immer einmal sagen wollten.

SPÄTER: Nageln Sie sich selbst gleich auf einen konkreten Termin fest. Beispiele: „Sobald die Kinder in der Schule/ aus dem Haus sind, lerne ich Gitarre.“ – „13. Februar: Anmeldung Volkshochschule für ,Modern Dance – Anfänger’ – „Meeting übernächsten Donnerstag: vorher Aussprache mit Herrn Maier.“ Dadurch verhindern Sie, dass Sie diese Kategorie zu einem Sammelbecken für all das machen, was Sie eigentlich „nie“ tun wollen, ohne sich das einzugestehen.

NIE: Eine sehr befreiende Kategorie! Die Entscheidung dafür kann zwar schwerfallen – speziell dann, wenn es sich um einen lange gehegten Wunsch handelt oder um ein Projekt, in das Sie schon viel investiert haben. Aber wenn Sie sie bewusst fällen, kommen Sie damit, dass Ihrem Puzzle dauerhaft ein Teil fehlt, wesentlich besser zurecht. Beispiele: Sie entschließen sich, Ihre alten Eltern nicht mit den belastenden Elementen aus Ihrer Kindheit zu konfrontieren (und öffnen sich damit dafür, diese mit professioneller Hilfe aufzuarbeiten). – Sie beschließen, das angefangene Fernstudium abzubrechen, und ersparen sich damit das ewige schlechte Gewissen über Ihren missglückten Spagat zwischen Arbeit, Familie und Studium.

GESCHENK: Nicht alles im Leben ist planbar – zum Glück! Mit dieser Kategorie lassen Sie sich die Freiheit zu sagen: „Dafür wende ich keine (bzw. nicht noch mehr) Zeit und Energie auf. Aber wenn sich mir eine Gelegenheit bietet, werde ich sie ergreifen.“ Beispiel: Sie würden gerne 2 Monate durch Australien reisen, haben aber bisher keinen passenden Reisepartner gefunden. Statt weiterhin im Internet nach jemandem zu fahnden, warten Sie ab, ob Sie per Zufall jemanden kennen lernen, der dafür infrage kommt.

 

Vom Planen zum Tun

 

 

Lassen Sie die Liste nicht in einem „Erledigen“- Stapel verschwinden – geben Sie ihr einen Platz, an dem Sie sie regelmäßig sehen (Pinnwand, oberste Schreibtischschublade). Stellen Sie fest, welche Puzzlestücke Sie tatsächlich ergänzen konnten. Setzen Sie daneben jedoch keinen Haken („erledigt“), sondern zeichnen Sie lieber ein positives Symbol, etwa ein Smiley oder einen nach oben zeigenden Daumen. Genießen Sie das gute Gefühl, und lassen Sie sich davon für neue Taten motivieren.

 

Sinn des Lebens: Nutzen Sie Ihren Körper-Kompass

 

 

 
Finden Sie Ihren Polarstern und Ihren Sinn des Lebens (2. Teil)

 

Es ist der Schlüssel zu einem erfüllten und glücklichen Leben: den inneren Lebenssinn zu finden. Amerikas derzeit wohl meistgelesene Lebensberaterin Martha Beck nennt es den „Polarstern" Ihres Lebens. Wie aber nehmen Sie mit Ihrem inneren Kern, dem „wahren Selbst", Kontakt auf? Der unbewusste Teil von Ihnen verständigt sich mit Ihrem bewussten Teil durch Träume, vor allem aber durch Körpersignale. Ihre Haut, Muskeln und all die anderen Organe können Sie zu Ihrem Polarstern führen. Hier eine Methode, mit der Sie die Sprache Ihres Körpers hören lernen und Ihrem persönlichen Sinn des Lebens ein wenig näher kommen..

 

Die Großer-Zeh-Methode

 

Setzen oder legen Sie sich entspannt hin, atmen Sie ruhig und konzentrieren Sie sich völlig auf den rechten großen Zeh. Wie fühlt er sich an? Ist er müde? Warm? Bewegen Sie ihn. Gehen Sie dann von einer Körperstelle zur nächsten. Wo spüren Sie „Lücken"? Gibt es Bereiche, die sich wie gefroren, taub oder verhärtet anfühlen? Schicken Sie Ihren Atem durch diese Zonen, tauen Sie die gefrorenen Stellen auf. Wenn diese Körperbereiche Ihnen etwas sagen („Ich will mich hinlegen" – „Ich will mich bewegen"), tun Sie's!

 

Die Pantomime Ihres wahren Selbst

 

Häufig (nicht immer) ist ein physisches Problem eine verschlüsselte Botschaft Ihres Inneren, die es in normaler bewusster Sprache nicht artikulieren kann. Eben eine Botschaft ohne Worte, wie eine Pantomime. Manche ganzheitlichen Heilmethoden gehen davon aus, dass bestimmte Krankheiten für jeden Leidenden das Gleiche bedeuten (Rückenschmerzen bedeuten seelische Überlastung etc.). Das muss aber keineswegs der Fall sein. Der Einzige, der die Signale Ihres Körpers sicher deuten kann, sind Sie selbst.

 

Interview mit Ihrem Körper

 

 

Die folgende Übung gelingt am besten, wenn Sie sie schriftlich machen: Stellen Sie Ihrem schmerzenden oder sonst wie auffälligen Körperteil Fragen wie ein Reporter, der etwas aus einem schwierigen Interviewpartner herausbekommen will. Denken Sie dabei möglichst wenig, kritisieren Sie keine der Antworten, die Ihr Körper Ihnen auf dem Weg des Schreibens gibt. Wenn keine Antworten kommen, entspannen Sie sich, atmen Sie ruhig und vertrauen Sie geduldig darauf, dass der Körper seinen eigenen, langsamen Rhythmus hat. Martha Becks Patienten haben mit dieser Methode die erstaunlichsten Dinge über sich und ihren Polarstern herausgefunden. „Machen Sie sich auf Überraschungen gefasst", rät sie daher, „und wundern Sie sich über nichts." Eine Patientin wurde von ihrem chronisch schmerzenden Daumen buchstäblich aus dem Beruf gezogen, der sie kreuzunglücklich machte.

 

Der Zeitsprung-Test

 

 

Haben Sie die schmerzende Region in Ihrem Körper lokalisiert, wagen Sie sich an ein Experiment: Setzen oder legen Sie sich entspannt hin, schließen Sie die Augen und versetzen Sie sich in Gedanken in die Zukunft. Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen anderen Beruf, lebten in einem anderen Land usw. Die schmerzhaften Symptome können bei bestimmten Vorstellungen schlagartig verschwinden. Viele Menschen misstrauen dieser Veränderung und halten sie für Zufall oder Einbildung. Martha Beck ermutigt ihre Patienten, den Körperempfindungen zu glauben. „Benutzen Sie Ihren Körper als Kompass für Ihren weiteren Lebensweg zum Sinn des Lebens. Er ist das großartigste Polarstern-o-meter, das Sie besitzen."

Unser Körper ist ein unendlich feines Instrument, um die unendlichen astronomischen Weiten unseres Geistes zu berechnen. Dschelaleddin Rumi (islamischer Mystiker, 1207–1273)

 

Lebenssinn: Raus aus der Sackgasse

 

 

6 Fragen, die Ihr berufliches Leben verändern und Ihnen neuen Lebenssinn spenden können

 

Sind Sie wirklich glücklich in Ihrem Beruf? Oder schleppen Sie sich nur in die Firma, um Ihren Lebensunterhalt zu verdienen? Eigentlich ist Ihr Leben (Sie haben nur eines!) zu schade, um es in einem Beruf zu verbringen, der Sie nicht erfüllt. Wir haben 6 Fragen für Sie erarbeitet, mit denen Sie den persönlichen Glücks- und Zufriedenheitslevel Ihres Jobs (zu denen auch das Führen eines Haushalts gehört) bestimmen können – mit Anregungen für Ihre ersten Schritte aus der Sackgasse hin zu mehr Lebenssinn.

 

1. Die Leute-Frage

 

Sind Sie in Ihrem Beruf mit der Art von Menschen zusammen, die Ihnen liegen? Mögen Sie Ihre Kunden und Ihre Kollegen wirklich? Oder müssen Sie sich Tag für Tag verstellen, um Ihre Arbeit durchzustehen?

Erste Schritte aus der Sackgasse: Gehen Sie in Gedanken den Kreis Ihrer Bekannten und deren Berufe durch. Wen beneiden Sie (im positiven Sinne) um seinen täglichen beruflichen Umgang? Wie könnten Sie mit interessanteren, freundlicheren, gebildeteren, fröhlicheren oder natürlicheren Leuten beruflich zusammenarbeiten? Manchmal hilft schon der Wechsel in eine andere Abteilung.

 

2. Die Kopf-Frage

 

Fordert der Job Ihre Intelligenz heraus? Haben Sie genügend Möglichkeiten und Motivation dazuzulernen? Oder schaltet Ihr Gehirn während Ihrer Berufstätigkeit auf Stillstand?

Erste Schritte aus der Sackgasse: Schöpfen Sie alle Möglichkeiten zu persönlicher Weiterbildung aus – mit Seminaren, Büchern und Medien. Testen Sie, ob Ihr neues Wissen in Ihrem Beruf gewürdigt wird. Wenn ja, wird Ihnen vielleicht eine interessantere Tätigkeit anvertraut.Wenn nicht, erleichtern Ihre neu erworbenen Qualifikationen einen Arbeitsplatzwechsel und die Suche nach neuem Lebenssinn.

 

3. Die Familien-Frage

 

 

Berufs- und Privatleben auf einen Nenner zu bringen, ist immer ein Kompromiss. Aber werden Sie von Ihrem Lebenspartner und Ihren Kindern bei diesem täglichen Balance-Akt unterstützt? Oder fordern sie schon seit Längerem eine Änderung?

Erste Schritte aus der Sackgasse: Singles erreichen seltener Spitzenjobs als Menschen in einer Paarbeziehung. Trotzdem sinnieren viele Menschen in einer Partnerschaft laut oder hinter vorgehaltener Hand: „Was könnte ich nicht alles erreichen, wenn ich nicht an diesen Partner gefesselt wäre?“ Drehen Sie dieses Denken um. Erinnern Sie sich, in wie vielen Situationen Sie ohne Ihren Partner nicht die Kraft oder den Mut aufgebracht hätten, weiterzuarbeiten und Anstrengungen auf sich zu nehmen. Mit dieser Dankbarkeit als Treibstoff wird es Ihnen leichter gelingen, Ihr Arbeitsleben familienfreundlich zu gestalten.

 

4. Die Prestige-Frage

 

 

Gewinnen Sie durch Ihren Beruf an persönlichem Renommee, weil Sie bei einem Unternehmen mit gutem Ruf arbeiten oder eine verantwortungsvolle Tätigkeit ausüben? Wie reagieren andere, wenn Sie Ihren Arbeitgeber nennen?

Erste Schritte aus der Sackgasse: Wenn Sie eine Traumfirma haben, dann statten Sie ihr einmal einen Besuch ab. Nehmen Sie Kontakt auf mit Menschen, die dort arbeiten. Sehen Sie es als persönliche Stärke, wenn Sie für eine bestimmte Firma oder ein Produkt schwärmen und sich damit auskennen: Audi stellt natürlich am liebsten eingeschworene Audi-Fans ein.

 

5. Die Werte-Frage

 

 

Helfen Sie durch Ihre Tätigkeit anderen Menschen? Machen Sie dadurch letztlich andere glücklicher, klüger, zufriedener? Oder müssen Sie täglich unschöne Kompromisse schließen zwischen Nutzen und Gewinn, Naturzerstörung und Profit, Moral und Umsatz? Wofür werden die Gewinne, die Ihr Unternehmen erwirtschaftet, am Ende verwendet? Wie ist der moralische Level in Ihrer Firma? Werden die Mitarbeiter „verheizt“?

Erste Schritte aus der Sackgasse: Nichts nagt so sehr an Ihrer Seele wie die ständige unterschwellige Ahnung, dass die eigene Arbeit anderen (und damit auf Dauer auch Ihnen selbst) schadet. Wenn Sie Ihr Gehalt (scherzhaft) als „Schmerzensgeld“ bezeichnen, ist das ein ernstes Warnsignal. Kein Schmerz ist jemals mit Geld aufzuwiegen. Erweitern Sie Ihren Wertehorizont, indem Sie in Ihrer Freizeit für eine karitative Organisation arbeiten.

 

6. Die Herz-Frage

 

 

Berührt Ihr Beruf Ihr Herz? Wird Ihre Seele durch das genährt, was Sie Tag für Tag tun? Haben Sie Spaß und Freude bei der Arbeit?

Erste Schritte aus der Sackgasse: Führen Sie einen Herz-Kalender. Streichen Sie alle Stunden im Tagesplan grün an, in denen Sie gern bei der Arbeit waren. Rote Striche bekommen alle Stunden, in denen Sie sich zum Arbeiten zwingen und quälen mussten. Ziehen Sie nach 1 Woche Bilanz: Einen rein grünen Kalender hat niemand. Aber wenn Rot überwiegt, sollten Sie dringend etwas ändern!

Weitere Entscheidungshilfen für einen eventuellen Wechsel Ihres Arbeitsplatzes finden Sie im Artikel "3 Fragen, die jedes Dilemma lösen".

 

Lebensweisheiten: Regel statt Regeln

 

 

 

So hilft Ihnen die Weisheit des Klosterlebens im Alltag

 

Vor rund 1500 Jahren schrieb der Klostergründer Benedikt von Nursia (480-547) seine „Regel für das Zusammenleben von Mönchen". Seine große Menschenkenntnis und Gottesliebe sind in den Text eingeflossen und haben diesem zeitlose Gültigkeit gegeben. Die Regel ist von unzähligen Menschen innerhalb und außerhalb des Klosters erprobt worden und enthält erstaunlich moderne Lebensweisheiten für ein einfaches und erfülltes Leben.

 

Faulheit ist kein Kavaliersdelikt

 

Sei nicht träge.

Für Benedikt ist Trägheit ein Mangel an innerer Verpflichtung, bei der man die Initiative und den größten Teil der Arbeit den anderen überlässt, also letztlich auf deren Kosten lebt. Wer auf diese Weise Problemen aus dem Weg geht, geht selbst keinen Weg mehr. Die Lösung heißt: Verweigern Sie sich nicht länger passiv, sondern bringen Sie sich aktiv ein.

 

 

 

Hören Sie auf zu jammern

 

Vor allem darf niemals das Laster des Murrens aufkommen, in keinem Wort und in keiner Andeutung.

Ganz egal, wie alt oder benachteiligt Sie sind: Jammern, meckern, maulen und über die Schlechtigkeit der anderen herziehen - das ist Gift für die eigene Seele und für die Beziehungen. Für Benedikt ist dieses „Murren" besonders destruktiv. Sein Tipp: Schleichen sich schlechte Gedanken ein, packe sie, und zerschmettere sie sofort an Christus.

 

Sorgen Sie für ein besseres Miteinander der Generationen

 

Die Älteren ehren und die Jüngeren lieben.

Wieder ein echter simplify-Tipp. Einem älteren Menschen gegenüber sollten Sie immer Respekt wahren, auch wenn Sie völlig anderer Meinung sind als er. Dadurch wird er mit seiner Lebenserfahrung, seinem Wissen, seinen Verletzungen und Verlusten ernst genommen.

Zeigen Sie jüngeren Menschen vor allem, dass Sie sie so mögen, wie sie sind. Das ist gut fürs Zusammenleben, besonders auf Familienfesten.

 

 

Fragen Sie andere um Rat, auch Jüngere

 

Sind wichtige Fragen zu behandeln, berate dich auch mit anderen, weil der Herr oft einem Jüngeren offenbart, was das Beste ist.

Treffen Sie die endgültige Entscheidung jedoch selbst. Übernehmen Sie dafür die volle Verantwortung. Wer um Rat gefragt wird, sollte seine Meinung sagen, danach aber Zurückhaltung üben

 

Streiten Sie - bis Sonnenuntergang

 

Streite, aber liebe den Streit nicht.

Hast du dich mit jemandem entzweit, schließe vor Sonnenuntergang Frieden.

Es wäre unnatürlich und ungesund, Streit zu vermeiden. Ein ehrlicher Streit kann viel klären. Denken Sie aber auch daran, ihn rechtzeitig zu beenden. Das sorgt für guten Schlaf und ein frohes Erwachen.

 

 

Finden Sie das richtige Arbeitsmaß

 

Vom Küchendienst ist keiner ausgenommen. Den Schwachen aber gib Gehilfen, damit sie ihren Dienst verrichten können, ohne traurig zu werden.

Für Benedikt sind alle Arbeiten gleich viel wert. Vom Küchendienst beispielsweise war niemand ausgenommen. Wenn jemand etwas nicht alleine schaffte, dann bekam er Unterstützung, damit er nicht traurig wurde. Bitten Sie auch selbst um Hilfe, und organisieren Sie sich welche, vielleicht auch nur stundenweise beim Zeitarbeitsdienst. Sich zu überarbeiten ist keine Tugend.

 

Werden Sie zu einer Führungspersönlichkeit

 

Der Abt sei uneigennützig, nüchtern, barmherzig, maßvoll und liebevoll in der Kritik anderer, selbstkritisch, furchtlos und besonnen.

Für Menschen in leitenden Positionen ist es laut Benedikt wichtiger, vorzusehen, statt vorzustehen. Sie sollten ein Wissen besitzen, aus dem man Altes und Neues hervorholen kann, also je nach Anforderung innovativ oder bewahrend sein.

Tauchen Probleme und Fehler auf, dann lasse diese nicht wuchern, sondern schneide sie klug und liebevoll heraus, wie es dem Einzelnen hilft. Ein kluger Chef überfordert und unterfordert sein Team nicht: 

Er ordne alles mit Maß, damit die Starken finden, was sie suchen, und die Schwachen nicht weglaufen.

 

 

Leben Sie freigebig

 

Wer nichts hat, was er geben könnte, schenke wenigstens ein freundliches Wort, denn das geht über die beste Gabe.

Ein Hoch auf die Einfachheit! Großzügigkeit ist keine Frage des Geldbeutels, sondern des Herzens.

Zum Weiterlesen: "Die Benediktsregel. Eine Anleitung zu christlichem Leben"

 

Lebensweisheiten: Jeffersons Regeln für ein gutes Leben

 


Die Klassiker von Thomas Jefferson (Teil 1)

 

Thomas Jefferson (1743-1826) war der Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 und wurde der 3. Präsident der USA. Seine „10 Regeln" sind von einer einfachen, altmodischen Klarheit. Weil zu viele Lebensweisheiten ungesund sind, hier die ersten 5:

 

1. Verschieben Sie nie auf morgen, was Sie heute tun können

 

Viele Menschen haben den Eindruck, dass alle anderen ihre Arbeit schnell erledigen, nur sie selbst nicht. Trösten Sie sich: Aufschieben ist sehr, sehr normal. Wenn Sie heute endlich den Stier bei den Hörnern packen, heben Sie sich aus der normalen Masse heraus. Genießen Sie Ihren Vorsprung.

Jeffersons Satz enthält außerdem eine der wichtigen Lebensweisheiten: Verschieben Sie auf morgen, was Sie heute nicht mehr tun können. Arbeiten Sie nicht mehr, als gesund ist. Zünden Sie die Kerze nicht an beiden Enden an. Wenn Sie anderen Menschen zu viel versprochen haben, sagen Sie ihnen das. Es hat keinen Sinn, wenn Sie Wunder vollbringen wollen, sich aber dabei kaputt machen.

 

2. Belästigen Sie nie andere mit dem, was Sie selbst tun sollen

 

Delegieren ist eine wichtige Kunst. Aber es kann zu einer ausgesprochen schlechten Angewohnheit werden, nur noch Arbeit zu verteilen und die eigenen Pflichten dabei zu übersehen. Jefferson war verliebt in die Tat. Er hasste die Einstellung: „Wie kann ich eigenes Handeln vermeiden?"

Das bedeutet jedoch auch nicht: „Lassen Sie sich alles aufhalsen." In einem Team sollte sich jeder mit dem beschäftigen, was er kann und was seine Aufgabe ist. Jeder sollte klar nein sagen zu falschen Ansprüchen anderer. Dann werden keine Jobs endlos hin- und hergeschoben.

 

3. Geben Sie Ihr Geld nie aus, bevor Sie es haben

 

Ein Satz, den Sie allen Werbeaktionen der Banken zum Trotz beherzigen sollten. Einen Kredit aufzunehmen für eine Urlaubsreise (oder gar einen Aktienkauf) sollte zu Ihren absoluten Tabus gehören. Bei wertvollen Wirtschaftsgütern wie einem Auto oder einem Haus ist das etwas anderes. Aber rechnen Sie auch hier mit spitzem Stift. Der aktuelle Wert einer Anschaffung darf nie unter den Betrag der Restschuld sinken. Das heißt: Wenn Sie Ihr Auto oder Ihre Wohnung wegen eines Notfalls sofort verkaufen müssen, dürfen keine Schulden bleiben. Wählen Sie also die Höhe der monatlichen Raten so, dass Wertverlust und Zinsen stets bezahlt sind. 

 

4. Kaufen Sie nie etwas, das Sie nicht brauchen, nur weil es billiger ist

 

 

Nichts kann so ins Geld gehen wie Sonderangebote und Schnäppchen. Gehen Sie nie ohne Einkaufszettel einkaufen. "Shopping", um mal zu sehen, "was es Günstiges gibt", füllt Ihr Haus mit unnötigen Gegenständen. Vorsicht vor Fabrik-Outles und Duty-Free-Shops.

 

5. Stolz kostet Sie mehr als Hunger und Durst

 

Die schlimmsten Vertuschungen in Firmen und Familien entstehen, weil der Verursacher gut dastehen will. Stehen Sie zu Ihren Fehlern. Gehen Sie durch die kurze, unangenehme Phase der Wahrheit, dann müssen Sie nicht andere mit ins Unglück ziehen.

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