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In nur 7 Tagen zu mehr Lebensfreude


„Wie schön, dass du geboren bist ...“, heißt es in einem Geburtstagsgratulationslied des Songtexters Rolf Zuckowski. So spüren Sie das auch, wenn es Ihnen gerade niemand anders sagt:

1. Tag: Stehen Sie an Ihrem eigenen Grab

Auch wenn Ihnen das ziemlich morbide vorkommt: Schließen Sie Ihre Augen, und stellen Sie sich für einen kurzen Moment vor, Sie würden an Ihrem eigenen Grab stehen. Öffnen Sie Ihre Augen wieder. Ganz gleich, was Sie nun sehen – Sie werden es mit Freude wahrnehmen. Die bunten Autos, die an Ihnen vorbeiflitzen. Ihren Partner, der gerade (wie immer, wenn er nachdenkt) an seiner Nase zupft. Die mit Geschirr übersä- te Arbeitsfläche in Ihrer Küche.

2. Tag: Machen Sie einen Unterschied ...

... im Tag eines anderen Menschen. Mit welcher unerwarteten Geste oder Bemerkung können Sie heute jemanden so beeindrucken, dass der möglicherweise sogar anderen davon erzählt („Stell dir vor ...“)? Lachen Sie als Lehrer auch mal über die vorwitzige Bemerkung eines Schülers statt zu schimpfen. Kommen Sie vor Ihrem Partner nach Hause, und überraschen Sie ihn mit einem fertigen Abendessen. Überlassen Sie Ihren Einkaufswagen einem anderen Kunden, und schenken Sie ihm den Pfand-Euro.

3. Tag: Trainieren Sie Ihren dankbaren Blick

Stecken Sie 10 Kieselsteine in Ihre linke Hosentasche. Jedes Mal, wenn Sie ein Gefühl der Dankbarkeit verspüren, lassen Sie einen davon nach rechts wandern. Wenn Sie die Steinchen am Abend hervorholen, erinnern Sie sich an diese 10 Momente Ihres Tages.

4. Tag: Kleiden Sie sich bestens

Ziehen Sie sich so an, dass Sie zu Ihrem Spiegelbild sagen können: „Du siehst gut aus!“ Das bedeutet nicht, dass Sie mit schickem Kostüm oder Anzug herumlaufen müssen oder sich in unbequeme Schuhe zwängen sollen. Wählen Sie Kleidung, die gleichermaßen zu Ihnen und zu Ihrem Tag passt. Befreien Sie Ihren Kleiderschrank von allen Stücken, in denen Sie sich nicht (mehr) gerne sehen.

5. Tag: Bringen Sie Farbe in Ihre Sprache

An die 70.000 Wörter kennt ein gebildeter Menschen in seiner Muttersprache, von denen er allerdings nur einen Bruchteil selbst benutzt (3.000 bis 5.000 Wörter). Erweitern Sie Ihr aktives Vokabular, sprechen Sie anschaulicher. Erzählen Sie z. B. am Telefon nicht einfach, dass das Wetter bei Ihnen „schlecht“ ist – schildern Sie die Wolken am Himmel und die Intensität der Regentropfen. Fallen Ihnen in Gesprächen oder beim Lesen anschauliche Verben oder Adjektive auf, notieren Sie sich diese, um sie bei passender Gelegenheit selbst zu verwenden.

6. Tag: Brechen Sie aus Ihrer Routine aus

Kaufen Sie eine andere Brot- oder Müslisorte. Tauschen Sie mit Ihrem Partner den Platz im Doppelbett. Setzen Sie sich auf die andere Seite Ihres Schreibtischs. Oder erklären Sie den Kaffeebecher ganz hinten im Geschirrschrank zu Ihrer neuen Bürotasse.

7. Tag: Finden Sie einen Grund zu feiern

Nach 2 Wochen ohne Telefon funktioniert Ihr neuer Anschluss? Vor genau 6 Monaten ist Ihr Hund bei Ihnen eingezogen? Sie haben es heute geschafft, ohne Knatsch mit Ihrem Junior Englisch zu lernen? Ihr Zahnarzt hat die Wurzelbehandlung links oben erfolgreich abgeschlossen? Es gibt immer einen Grund zu feiern! Gönnen Sie sich zur Feier des Tages ein Glas Sekt oder ein Schälchen mit Erdbeeren, eine faule Stunde auf dem Balkon oder eine Joggingrunde im Park, aber vor allem: Behalten Sie Ihre Freude nicht für sich, teilen Sie sie mit anderen!

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