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Lebensplanung: Finden Sie die passenden Ziele für Ihr Leben!


So gestalten Sie Ihr Lebensmosaik vielfältig, farbig und schön!

Sich von alten – erreichten oder unerreichten – Zielen verabschieden. Sich neue Ziele setzen. Sich Freiräume schaffen für die Umsetzung kleiner Alltagswünsche oder großer Lebensträume. Entstandene Freiräume sinnvoll nutzen. Ein Leben in Balance führen. Die Beraterin Katja Roth hilft seit vielen Jahren Menschen dabei, all dies zu tun. Hier Anregungen für Ihre Lebensplanung aus Roths Buch „Das Mosaikprinzip“, simplify-mäßig aufbereitet.

 

 

Ihr Leben: ein kunstvolles Mosaik

Der Kern von Katja Roths Botschaft: Sehen Sie Ihr Leben als Mosaik aus 10 Bausteinen: Ich, Familie, Freunde, Beruf, Gesundheit, Wissen, Kreativität, Spiritualität, Träume und seelisches Wohlbefinden. Welcher Mosaikstein wie oft vorkommt und wo er platziert ist, haben Sie – zumindest überwiegend – selbst in der Hand.

Der Ist-Zustand Ihres Mosaiks

Um sich neu orientieren können, müssen Sie zunächst eine Bestandsaufnahme machen: Wo stehe ich in den einzelnen Lebensbereichen? Gefällt es mir da, wo ich stehe?

  • Führen Sie jeden Abend ein tabellarisches Tagebuch über Ihre wesentlichen Aktivitäten – mindestens 1 Woche lang, optimal sind 3 bis 4 Wochen („Vormittag, Nachmittag, Abend“).
  • Markieren Sie die einzelnen Aktivitäten mit Smileys: Lächeln = ich hatte Freude/Spaß; neutraler Mund = war okay, neutral; nach unten gezogener Mund = ich habe mich nicht wohl dabei gefühlt. Werten Sie nicht pauschal (z. B. Arbeit = okay), sondern schauen Sie genau hin. Dadurch werden Sie entdecken, dass Ihnen manches nicht so uneingeschränkt Freude bzw. Missvergnügen bereitet, wie Sie dachten.
  • Markieren Sie Ihre Aktivitäten farbig – je nachdem, zu welchem Mosaikstein sie gehören, z. B. Ich/eigene Bedürfnisse = rot; Familie (Partnerschaft, Kinder) = orange; Freunde = tannengrün; Beruf = dunkelblau; Gesundheit = mintgrün; Wissen = gelb; Kreativität = Rosa; Spiritualität = hellblau, Lebensträume = hellgrün; seelisches Wohlbefinden = rostrot.
  •  Betrachten Sie am Ende des Zeitraums das in Ihrem Tagebuch entstandene Mosaik: Welche Farben überwiegen, welche kommen (fast) gar nicht vor? Haben Sie viele zusammenhängende Farbflächen vor sich oder ein sehr kleinteiliges Muster? Welche Stimmungen überwiegen – insgesamt und bei den einzelnen Mosaiksteinen?

 

Die vielfältigen Möglichkeiten der bunten Steine

Nach Abschluss ihrer beruflichen und privaten Aufbauphase tun sich viele Erwachsene schwer damit, neue Ziele zu finden. Denn häufig richten sie ihren Blick vor allem auf das, was nicht (mehr) geht: „Leider habe ich kein musisches Talent.“ – „Beruflich habe ich alles erreicht, was ich erreichen kann.“ – „ Für Kinder ist es jetzt zu spät.“ – „Mit 47 ist man einfach nicht mehr so beweglich.“ Ziele zu finden, die Sie wirklich locken – das setzt voraus, dass Sie die Fülle Ihrer Lebensmöglichkeiten sehen und ernst nehmen. Die 3 vorgestellten Übungen können Ihnen dabei helfen. Zeitbedarf: jeweils unter 1 Stunde.

Übung 1: „6-3-5-Methode“

Profitieren Sie von der Kreativität Ihrer Familie oder Ihrer Freunde – idealerweise machen Sie diese Übung mit 6 Personen. Bitten Sie Ihre Familie/ Freunde, Ihnen bei der Suche nach Perspektiven für einen bestimmten Mosaikstein zu helfen. Bereiten Sie 6 Blätter vor, die Sie in 3 Spalten unterteilen; oben schreiben Sie das Thema hin, z. B.: „Wie kann ich wieder kreativer werden?“ Jeder erhält ein Blatt und darf 3 Ideen hinschreiben. Nach 5 Minuten werden die Blätter jeweils zum Nächsten weitergeschoben. Der kann dort entweder neue Ideen hinschreiben oder die Ideen seines Vorgängers weiterspinnen. Und so weiter. So ergeben sich nach einer halben Stunde 108 Ideen für Ihre Lebensplanung!

Übung 2: „Brainstorming paradox“

Nehmen Sie sich einen Mosaikstein vor, den Sie derzeit vernachlässigen, beispielsweise Ihre Gesundheit. Verkehren Sie nun die Frage, was Sie für Ihre Gesundheit tun können, in ihr Gegenteil: „Wie kann ich möglichst ungesund leben?“ Sie können dabei auch einen Teilaspekt herausgreifen, beispielsweise Ihre Ernährung. Schreiben Sie auf einem Blatt links alle Ihre Einfälle dazu auf (z. B.: „Chipsvorräte im Wohnzimmerregal“). Anschließend notieren Sie neben Ihren negativen Ideen konstruktive Alternativen (im Beispiel: „Chips nur noch für konkrete Anlässe kaufen“ oder „Obst auf dem Couchtisch platzieren“). Der Sinn der Übung: Sie bringt gedanklich Bewegung in Lebensbereiche, in denen Sie gewünschte Veränderungen bisher durch Ausreden („keine Zeit für gesunde Ernährung“) blockiert haben.

Übung 3: „Kreatives Tagebuch“

Diese Technik können Sie überall dort anwenden, wo Sie mit mehreren Personen (möglichst täglich) zusammenkommen, also etwa daheim oder bei der Arbeit. Besprechen Sie mit Ihrer Familie/ Ihren Kollegen, dass Sie mit ihnen gemeinsam Ideen für ein Problem sammeln möchten – entweder für ein eigenes oder für eines, das Sie gemeinsam betrifft. Z. B.: „Wie schaffe ich es, regelmäßig zum Sport zu gehen?“ Oder: „Wie können wir ein besseres Team werden?“

Schaffen Sie sich dazu ein Notizbuch, Schulheft oder dergleichen an, und platzieren Sie es zusammen mit einem Stift an einer Stelle in Ihrer Wohnung/ im Büro, die für jederman zugänglich ist. Dort sollte es möglichst immer liegen und allenfalls für 1 bis 2 Stunden entfernt werden. So kann jeder, wann auch immer ihm etwas einfällt, seine Gedanken zu Ihrer Frage notieren. Die wichtigste Spielregel: Jeder darf die Ideen der anderen lesen, sich davon inspirieren lassen, diese aber nicht bewerten („Das klappt ohnehin nicht“). Nach 2 bis 4 Wochen (vereinbaren Sie den Zeitraum vorher) besprechen Sie mit der Gruppe die Ergebnisse. Wenn gemeinsamer Aktionsbedarf besteht, einigen Sie sich darüber, welche Ideen Sie umsetzen möchten. Sie werden staunen, was ein solches „Schreibgespräch“ hervorbringen kann!

Nägel mit Köpfen!

Mit jeder dieser Übungen produzieren Sie eine Fülle von Ideen für Ihre Lebensplanung. Wählen Sie im Anschluss an eine Übung 3 Dinge aus, die Sie als Erstes umsetzen möchten, am besten etwas, für das der Zeitaufwand relativ gering ist. Legen Sie außerdem fest, in welchem Zeitraum Sie das tun (für 1 Tag, für 1 Woche, für 1 Monat), und beginnen Sie SOFORT. Damit Ihr Lebensmosaik gelingt, müssen Sie nicht alle 10 Farben verwenden. Machen Sie es jedoch so bunt, dass Körper, Geist und Seele zu ihrem Recht kommen.

Zum Weiterlesen:Katja Roth: Das Mosaikprinzip. "So werden Sie zum Baumeister Ihres Lebens". Die Website der Autorin: www.katjaroth.de: Dr. Ruth Drost-Hüttl

Bunte Einsprengsel für Ihren Alltag: Bereichern Sie Ihr Leben mit Mosaiktagen

In Ihrem Alltag finden einige Dinge, die Ihnen an sich wichtig sind, keinen Platz? Verfahren Sie nach der Devise „Klotzen statt kleckern“, und nehmen Sie sich ganze Tage dafür Zeit. Dazu reservieren Sie – warum nicht jetzt gleich? – in Ihrem Terminkalender einzelne Wochenend- oder Urlaubstage, etwa für das Entdecken Ihrer Kreativität, für die Erweiterung Ihres Wissens oder für Ihre guten Freunde. Nutzen Sie solche Tage zum Ausprobieren: Gehen Sie z. B. an Ihrem Kreativtag mit Ihrem Fotoapparat in Ihrer nächsten Umgebung auf Motivjagd.

Lebensplanung rückwirkend!

Wie Sie das glückliche Leben führen, das Ihnen zusteht

Fühlen Sie sich manchmal, als müssten Sie mit einem extraschweren Rucksack durchs Leben gehen? Kommt es Ihnen vor, als hätten Sie ein schlechteres Los gezogen als jene Glückspilze, denen alles zu gelingen scheint? Empfinden Sie sich als körperlich oder geistig gehandicapt? Der Schweizer Lebensberater Fredi Rudorf hat in seiner langjährigen Seminararbeit eine Methode entwickelt, wie Sie den Blick auf Ihr Leben revolutionieren können. Hunderte seiner Klienten bestätigen: Durch den neuen Blick auf Ihre Vergangenheit wachsen Ihnen ungeahnte Kräfte für Ihre Zukunft und Lebensplanung zu.

Vom Schatten ins Licht

Auch wenn Sie bisher meist im Schatten standen – wenden Sie sich ins Licht! Sehen Sie sich als Glied einer Kette. Hinter Ihnen als einzelnem Menschen steht eine Millionen von Jahren alte Serie gelungener Existenzen, die es Ihnen ermöglicht hat, ins Leben zu treten.Was auch immer Ihre Ahnen an Mühen, Krisen und Schmerzen zu ertragen hatten – jeder Ihrer Abertausenden von Vorfahren hatte stets wenigstens 1 gesundes, fortpflanzungsfähiges Kind! So gesehen, entstammen Sie einem Geschlecht von Glückspilzen. Verglichen damit, sind die hinderlichen Umstände, als die Sie Ihre Kindheit und Ihr bisheriges Leben vielleicht empfinden, eigentlich unbedeutend. Diese neue Sicht auf Ihre Biografie ist Ihr erster Schritt in ein glückliches Leben im Licht und zu einem neuen Lebensplan. Stehen Sie aufrecht, sehen Sie stolz ins Helle. Das steht Ihnen als Nachkomme dieser riesigen Erfolgsfamilie zu.

 

Die Entdeckung der Dankbarkeit

 

 

Viele Menschen schleppen einen riesigen Sack von Vorwürfen gegenüber ihren Eltern mit sich herum. Aber was sind die zahlreichen und gravierenden Erziehungsfehler ihrer Eltern gegen die Vergehen und Schwächen ihrer Großeltern, Urgroßeltern usw.? Stellen Sie sich den Sack von Vorwürfen vor, den Ihre Vorfahren jeweils gegenüber deren Eltern hatten. Alle Fehler und Unfähigkeiten Ihrer Altvorderen haben der großen Kraft des Lebens nichts anhaben können. Ist das nicht ein Grund, dankbar zu sein? Für viele Menschen ist diese Einsicht wie die Entdeckung eines neuen Kontinents. Machen Sie es wie Ihre Ahnen und werfen Sie die Vorwürfe auf den riesigen Berg der alten Anklagen Ihrer Vorfahren und blicken Sie in Ihrer Lebensplanung nach vorn.

 

Leben im Vorwärtsgang

 

Sind die alten Lasten erst einmal abgeworfen, werden Sie eine neue Lust verspüren, nach vorn zu sehen und zu gehen. Der Blick zurück ist langweilig geworden. Sie spüren die Kraft Ihrer Vorfahren hinter sich, ohne sich ständig nach hinten drehen zu müssen. Sie brennen darauf, Ihr einmaliges Leben selbst zu gestalten. Das ist schon vielen gelungen, also wird es auch Ihnen gelingen. Sie spüren, wie verlockend das ist: zu leben statt gelebt zu werden.

Betrachten Sie Ihre Kindheit als Grundschule Ihres Lebens. Auch wenn sie unvollkommen, beschwerlich und voller Dornen war: Jetzt kommen Sie ins Gymnasium des Lebens, dann in die Universität. Jetzt lernen Sie aus eigenem Antrieb, man traut Ihnen etwas zu. Jetzt lernen Sie, was Sie zu einem wertvollen und geschätzten Mitglied der Gesellschaft macht und wie sich Ihr Lebensplan in der Realität entwickelt.

Verwöhnen Sie Ihren Körper

 Bringen Sie sich in Höchstform, zunächst körperlich. Der Blick nach hinten hat Sie wertvollen Schlaf gekostet. Beenden Sie Ihre chronische Übermüdung, indem Sie mindestens 8 Stunden schlafen und sich tagsüber wenigstens eine 20-Minuten-Liegepause gönnen. Stellen Sie einen Kurzzeitwecker auf 20 Minuten. Legen Sie sich flach auf einen Teppich oder eine Matte, schließen Sie die Augen, und lassen Sie sich absinken in einen halb wachen Ruhezustand. Fokussieren Sie nichts, lassen Sie sich nur los. Danach werden Sie in weniger Zeit mehr leisten und genießen als vorher, hellwach, mit weniger Fehlleistungen und Fehltagen, Krankheiten und Unfällen, kreativer und effizienter.

 

Verzichten Sie auf Ausreden

Probieren Sie das zunächst 1 Tag lang aus: keine Unwahrheiten, keine falschen Versprechungen, keine Ausflüchte oder Beschönigungen. Wenn Sie etwas nicht schaffen, nicht wagen, nicht wollen – sagen Sie es unverblümt, geradeheraus und von vornherein. Testen Sie die befreiende Wirkung. Sie müssen nicht mehr jemand sein, der Sie nicht sind.

Definieren Sie das Wort Erfolg für sich neu. Messen Sie sich nicht an dem, was Sie überfordert. Sondern seien Sie erfolgreich mit dem, was Ihnen leicht gelingt. Steigern können Sie sich später. Freuen Sie sich, dass Sie auch ohne Quälerei ein Gewinner-Typ sind.

Ziehen Sie um in den Lösungsraum

 Das einzig Interessante an einem Problem ist dessen Lösung. Sehen Sie nicht mehr auf die Entstehungsgeschichte eines Problems, sondern auf den Weg, der herausführt und so Ihre zukünftige Lebensplanung positiv beeinflusst.Wenn Sie Kopfweh haben, fragen Sie nicht, ob das Wetter oder der Wein von gestern schuld ist, sondern ob Ihnen jetzt eine Massage gut täte oder eine kleine Flucht hinaus ins Freie. Klettern Sie heraus aus dem Keller der Probleme hinauf in den Genussraum, verwandeln Sie Ihren Rucksack in Flügel und stehen Sie auf neuem Boden. So werden Sie definitiv aufhören, am Leben zu leiden.

 

Jonglieren Sie mit Unerledigtem

 

Je länger Sie Ihre Pflichten nicht erfüllen, um so drückender und problematischer werden sie. Der Trick: Betrachten Sie die Punkte auf Ihrer To-do-Liste nicht länger als Aufgaben, sondern als Akrobatik. Dass Jobs unerledigt bleiben, ist nicht nur normal, sondern sogar ein vitales Vergnügen. Machen Sie’s wie ein Jongleur: Genießen Sie die Kunst, mehrere To-do-Bälle in der Luft zu halten, aber begrenzen Sie deren Zahl entsprechend Ihren Fähigkeiten.

Kurzum: Sehen Sie in Ihrer Lebensplanung gelassen, heiter und spielerisch nach vorn. Das alles ist erst der Anfang – doch schon der ist mehr als lohnend

Wenn Sie auf diesem Weg weitergehen möchten, empfehlen wir ein Seminar mit Dr. Fredi Rudorf. Alles Nähere bei www.zuercher-seminare.org/ws-meinleben.htm.