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Kurzurlaub: So tanken Sie an langen Wochenenden Kraft


Wer zum Beispiel in München lebt, weiß: Der Gardasee ist nur 4 Autostunden weg, Südtirol ist noch näher. Also nichts wie ab in den Kurzurlaub!? Gerade jetzt, wenn die vielen Brückentage (Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam) bald wieder anstehen!? Ich bin mir da oft nicht so sicher ...

Ist Kurzurlaub wirklich Erholung?

Beim Kurzurlaub scheiden sich die Geister: Die einen finden ihn toll und erholsam, die anderen stressig. Packen, fahren, nur kurz am Urlaubsort aufhalten und schnell wieder zurück nach Hause – kann das wirklich erholsam sein? Was sagen Fachleute?

Stressforscher antworten klipp und klar: Wie erholsam ein Urlaub ist, hängt nicht von seiner Dauer ab. Es ist für Ihre Erholung wichtiger, wie Sie den Urlaub erleben, als wie lange die Ferien dauern. Nutzen Sie also die Ferienzeit und Ihren Kurzurlaub in vollen Zügen aus!

Das macht gute Erholung aus

Gerade nach einer stressigen Arbeitsphase kann auch schon ein Wochenendtrip Erholung bringen – unter einer wichtigen Voraussetzung: Kein reines Nichtstun! Nur wenn Sie im (Kurz-)Urlaub Aktivität und Passivität miteinander verbinden, setzt wahre Erholung ein.

Viele Menschen haben dabei eine falsche Vorstellung von Erholung: Allein durchs Nichtstun, so denken sie, stelle sich der gewünschte Erholungseffekt ein. Aber das ist ein Irrtum! Psychologen und Arbeitswissenschaftler betonen: Es reicht nicht, passiv auf Erholung zu warten.

  • Passive Erholung ist wichtig, um den Organismus runterzufahren: Relaxen am Strand, ein gutes Buch lesen, im Liegestuhl dösen.
  • Aktive Erholung umfasst sportliche oder kulturelle Aktivitäten. Sie sind wichtig, um die Psyche abzureagieren, Herausforderungen zu meistern und dadurch gestärkt zurückzukommen.

Lassen Sie Ihr Smartphone im Kurzurlaub aus

Handy ausschalten und E-Mails ungelesen lassen – das ist ein weiterer wichtiger Expertenrat für Ihre Erholung. Gerade wenn Sie nur wenige Tage frei haben, sollte Sie nichts an die Arbeit erinnern – und der Job sich auch nicht durch die Hintertür einschleichen.

Wovon suchen Sie Erholung?

Fragen Sie sich vor Planung Ihres Kurzurlaubs: Wovon suchen Sie überhaupt Erholung? Nur wenn Sie sich diese Frage ehrlich beantworten, können Sie die für Sie passendste Urlaubsart wählen.

  • Sie fühlen sich erschöpft?

    Fühlen Sie sich ausgelaugt, ist es wichtig, neue Energie zu tanken. Legen Sie hierauf Ihren Fokus. Relaxen Sie, aber machen Sie auch leichte Spaziergänge, gehen Sie in die Sauna oder zum Golfspielen.

  • Sie leiden eher unter Monotonie?

    Ist Ihr Alltag eher monoton, erholen Sie sich besser, wenn Sie sich etwas Fordernderes vornehmen. Das kann vom Museumsbesuch über den Wochenendkurs „Philosophie“ bis hin zum Extremsport alles Mögliche sein.

Keine Last-Minute-Rückkehr aus dem Kurzurlaub

Psychologen raten: Beenden Sie auch einen Kurzurlaub nicht abrupt. Wie ein Sportler, der sich vor dem Wettkampf aufwärmt, sollten auch Sie Körper und Geist auf die neuerliche Beanspruchung vorbereiten.

Versuchen Sie deshalb, auch beim Kurzurlaub nicht erst am Sonntagabend spät nach langer Fahrt zu Hause anzukommen. Besser: Planen Sie einige Stunden Zeit für die Umorientierung ein, damit sie ganz in Ruhe wieder zu Hause ankommen können.

Fazit: Wohlgefühl für Körper & Geist

Jeder Alltag formt und verformt uns. Durch Erholung soll Ihr Körper zu dem Zustand zurückkehren, mit dem er sich richtig wohlfühlt. „Baseline“ nennen Fachleute diesen Idealzustand. Sie erreichen Ihre Baseline am besten durch einen Urlaubsmix: etwas Müßiggang, gepaart mit gezielten Kontrasterlebnissen zu Ihrem Alltag. 

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