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Mit diesen 3 Tipps bringen Sie mehr innere Ruhe in Ihr Leben


Das Frühstück mit der Familie könnte so schön sein, doch meine Gedanken sind bereits am Arbeitsplatz. Und in der Mittagspause brummt mein Kopf wegen der Nachmittags- und Abendplanung ... Das kommt Ihnen bekannt vor?

Sehr viele Menschen haben heute das Gefühl, von einer To-do-Liste zur nächsten zu hetzen: „Ich fühle mich wie im Hamsterrad“, klagt meine Freundin. „Ich habe das Gefühl, dass ich nie fertig werde“, sagt mein Mann. Das hat Folgen. Das Gefühl, immer schneller leben zu müssen, macht uns krank:

  • Depressionen sind heute die dritte große Volkskrankheit nach Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • 4 von 5 Kindern leiden unter Zeitdruck.
  • Wir schlafen heute im Schnitt über eine Stunde weniger als vor 100 Jahren.

Doch wie können Sie es schaffen, auf die Bremse zu treten – sind Sie doch im Privatleben wie im Arbeitsleben vielfachen äußeren Einflüssen ausgesetzt? Die folgenden 3 Tipps zeigen Ihnen, was möglich ist:

1. Viertelstunden als Zeitinseln für mehr innere Ruhe

Beginnen Sie damit, bewusst etwas Leerzeit in Ihrem Leben zu schaffen. Das gelingt gut mit der „Viertelstunden-Taktik“: Beginnen Sie jeden Arbeitstag zu Hause mit einer festen Struktur: die erste Viertelstunde des Tages ohne Medien (Smartphone, Zeitung, Fernseher) – dafür mit einem Frühstück, das den Namen verdient.

Übertragen Sie eine solche Struktur auch auf Ihren Arbeitsplatz: Eröffnen Sie z. B. jeden Bürotag routinemäßig mit einer Tasse Tee und der Kurzbesprechung im Kreise Ihrer Kollegen. Nutzen Sie auch die Mittagspause bewusst, um Abstand vom schnellen Arbeitsrhythmus zu gewinnen: mit einem viertelstündigen Spaziergang.

Auch nach der Arbeit gilt: 15 Minuten ohne Zerstreuung, ohne Chat oder Mail-Abruf – auf dem Sofa, im Lieblingssessel oder am Fenster. Nichts mitzuteilen, nichts zu erledigen, nichts abzustimmen. Danach können Sie wieder aktiv und nützlich sein – aber nutzen Sie diese erste Viertelstunde daheim für sich.

Mit diesen vier Viertelstunden über den Tag verteilt gewinnen Sie eine volle Stunde Zeit – für mehr innere Ruhe, mehr Kontrolle, weniger Hektik, kurz: weniger Hamsterrad.

2. Mono- statt Multitasking für bessere Konzentration

„Multitasking“ heißt das gleichzeitige Erledigen mehrerer Aufgaben. Es galt lange als das Arbeitsideal unserer Zeit. Doch mittlerweile ist bewiesen: Multitasking bringt viel weniger als das konzentrierte Abarbeiten von Aufgaben nacheinander. Die neurologische Erklärung: Der Mensch macht beim Multitasking zu viele Fehler. Denn unser Gehirn ist der Doppelbelastung nicht gewachsen. Studien zeigen: Beim Multitasking verbringen wir mehr als ein Viertel der Zeit, um Fehler wieder auszubügeln.

3. Den Sonntag heiligen für innere Ruhe am Wochenende

Der Sonntag war früher heilig, ein Tag der Ruhe, der „seelischen Erhebung“, so steht es sogar im Grundgesetz. Heute wird darüber diskutiert, die Geschäfte auch sonntags zu öffnen. Und im Internet ist der Sonntag der beliebteste Shoppingtag.

Versuchen Sie, Sonntage wieder bewusst als „freie Zeit“ zu erleben, z. B. so:

  • Nehmen Sie die Armbanduhr ab, und verzichten Sie auf Freizeittermine.
  • Bleiben Sie ohne Mails, Internet und Onlineshopping. Lassen Sie Computer und Smartphone aus. Wem das zu hart ist: wenigstens für einen halben Tag.

Carpe diem: Genießen Sie den Tag

Fazit: Setzen Sie bewusste Kontrapunkte zum Alltag – mit Aktivitäten, die keinen Zeitzwang auf Sie ausüben. Hobbys wie Lesen, Yoga, Wandern, Musik, Malen sind gute Entschleuniger, die für Ihre innere Ruhe förderlich sind. Und bei allem gilt: Carpe diem, genießen Sie den Tag!

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