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Gemeinsam für eine gute Sache: So bilden Sie ein Dream-Team


„Es erwartet Sie ein ... (junges, hoch motiviertes, freundliches ...) Team“ heißt es oft in Stellenanzeigen. Aber: Im Beruf wie im Ehrenamt ist es oft ein dorniger Weg bis hin zu einem guten Team. Hier einige Tipps:

simplify-Tipp Nr. 1: Begrüßen Sie Probleme! Sagen Sie den Teilnehmern schon zu Beginn eines Projektes klipp und klar: Es werden Zeiten kommen, in denen alle aufgeben wollen. Verpflichten Sie sich gegenseitig dazu, sich in solchen Krisenzeiten zum Weitermachen zu motivieren.

simplify-Tipp Nr. 2: Selbst wenn es vordergründig um Sachthemen geht, liegen Konfliktursachen im Team oft im persönlichen Bereich: Der nüchterne Analytiker kann nicht mit der chaotischen Kreativen. Der Handwerker fühlt sich von dem hochtrabenden Gerede des Akademikers genervt. Gehen Sie über Störungen nicht hinweg („Der ist halt ein schwieriger Mensch“). Thematisieren Sie Konflikte. Fragen Sie: „Was muss passieren,damit ihr euch wieder wohl fühlt bei uns?“

simplify-Tipp Nr. 3: In manchem Team wird viel geredet, aber nichts geht voran („Diskutierklub“). Geben Sie neben der Tagesordnung („Neugestaltung der Jugendräume“) konkrete Etappenziele vor („Elektroinstallateur/Maler auswählen“). Gehen Sie nie auseinander, ohne dass Aufgaben verteilt worden sind. Jedes Teammitglied soll sich Gedanken machen und seine Ideen schriftlich fixieren.

simplify-Tipp Nr. 4: Rechnen Sie von vornherein damit, dass es sachliche Differenzen geben wird. Sprechen Sie einander nicht die idealistische Motivation ab, bloß weil im Vorstand des Sportvereins einer die Fußballabteilung mehr fördern will („Breitensport“), während der andere auf die Topmannschaft der Basketballer setzt („Leistungssport“).