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Richtige Worte in schweren Zeiten – so vermeiden Sie falschen Trost


Ihre beste Freundin ist schwer erkrankt; Ihr Nachbar hat seinen Arbeitsplatz verloren; der Partner Ihrer Schwester ist gestorben. Sie fühlen den Schmerz dieser Menschen, wissen aber nicht, was Sie sagen sollen.

simplify-Tipp Nr. 1: Sagen Sie auf keinen Fall „Es hat bestimmt sein Gutes“. Damit spielen Sie den Schmerz des anderen herunter– als ob sein Verlust es nicht wert wäre, darum zu trauern. Und auch nicht: „Du musst jetzt stark sein.“ Das hört sich so an, als solle der andere lieber lernen, mit seinem Unglück selbst fertig zu werden. Ebenfalls tabu/unangemessen: „Du bist noch jung.“ Eine andere Zukunft als die gerade verlorene interessiert den Betroffenen jetzt nicht.

simplify-Tipp Nr. 2: Seien Sie einfach da und fühlen Sie kurz nach, was Sie ehrlich sagen können. Sagen Sie dem anderen, was Sie in Bezug auf ihn fühlen. Das findet immer den Weg zum Herzen, auch wenn es nicht in perfekte Worte gekleidet ist. Gestehen Sie dem anderen Ihre Ratlosigkeit ein: „Das macht mich sprachlos.“ Danach können Sie immer noch sagen: „Das tut mir leid.“

simplify-Tipp Nr. 3: Bieten Sie an, mit Rat und Tat beizustehen.Seien Sie dabei konkret: „Ich gehe zum Supermarkt – kann ich dir etwas mitbringen?“, „Meine Kinder gehen ins Kino – wollen deine mitkommen?“ Hinterbliebenen können Sie beim Schreiben von Dankesgrüßen helfen– das fällt den Trauernden selbst oft schwer.

simplify-Tipp Nr. 4: Unterstützen Sie nachhaltig. Rufen Sie Ihre Schwester am Geburtstag ihres verstorbenen Partners an; laden Sie Ihren Nachbarn zum Grillen ein; schicken Sie Ihrer Freundin eine kurze Nachricht: „Ich denk an dich.“