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Wie Sie auch bei mühsamen (Lern-)Aufgaben mit Lust bei der Sache bleiben


Sie wollen oder müssen etwas lernen? Üben, üben, üben lautet die klassische Hauruck-Pädagogik, wenn Sie ein Musikinstrument erlernen, Golfunterricht nehmen oder eine Fremdsprache lernen wollen. Machen Sie lieber mentales Bodybuilding:

simplify-Tipp Nr. 1: Erleichtern Sie Ihrem Gehirn die Arbeit: Gehen Sie nach dem ersten Durchführen der neuen Bewegung den Bewegungsablauf mental durch, am besten mit geschlossenen Augen. Stellen Sie sich dabei nicht nur vor, wie Sie sich bewegen, sondern auch, was Sie dabei fühlen, sehen und hören.

simplify-Tipp Nr. 2: Wandeln Sie rein theoretische Lerninhalte in Bewegungen um: Wenn Sie Vokabeln lernen, führen Sie eine Gebärde dazu aus. Beispiel: to drive up = vorfahren. Bewegen Sie sich wie eine große Limousine vor einem vornehmen Hotel und heben Sie sich dabei „up“. Beim Wiederholen der Vokabel stellen Sie sich Ihre Geste dazu vor.

simplify-Tipp Nr. 3: Zeichnen Sie geometrische Figuren mitweit ausladenden Bewegungen in die Luft; malen Sie Wörter mit schwieriger Rechtschreibung in großen Buchstaben vor sich hin; erfinden Sie pantomimische Gesten, wenn Sie den Namen eines Gegenübers lernen: „Aha, Sie heißen Ober... (Hände sind oben) ...städter“ (Hände zeichnen die Skyline einer Stadt).

simplify-Tipp Nr. 4: Verordnen Sie sich nicht stundenlanges Büffeln, bis der Stoff 150%ig sitzt. Für Ihr Gehirn stellt eine 2-stündige Lerneinheit genauso „einmaliges Lernen“ dar wie eine 20-minütige. Das Gedächtnis will nicht „Einmaligkeit“, sondern Wiederholung, und zwar in wachsenden Abständen. Wiederholen Sie effizient, und zwar 1. nach 10 Minuten; 2.nach 45 Minuten; 3. nach 3 Stunden; 4. nach 3 Tagen; 5. nach 30 Tagen.