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Bessere Geldkontrolle im Zeitalter von Giro-, Kredit- und Geldkarten


Giro-, Kredit- und Geldkarten erleichtern Ihnen zwar das Bezahlen, auf der anderen Seite erschweren sie es Ihnen, die Kontrolle über Ihre Finanztransaktionen zu behalten. Daher lautet unser erster Tipp:

1 + 1 genügt

Neben Maestro und Visa bieten auch viele andere Unternehmen Kreditkarten an (Amazon, Payback etc.). Aber Vorsicht: Haben Sie x Karten, verlieren Sie nicht nur leichter den Überblick, sondern müssen auch entsprechend Gebühren zahlen.

simplify-Tipp: In der Regel genügen eine Girocard (früher: ec-Karte) und eine Standardkreditkarte. Mit Ihrer Girocard kommen Sie nicht nur im gesamten Euroraum, sondern auch in vielen Mittelmeer-Anrainerstaaten weiter. Die Kreditkarte (am gebräuchlichsten sind Mastercard, Visa und American Express) benötigen Sie vor allem im außereuropäischen Ausland.

Kennen Sie Ihr Limit?

Sowohl Girocards als auch Kreditkarten haben ein Standardlimit. Informieren Sie sich beim herausgebenden Institut, über wie viel Geld Sie damit pro Tag oder Woche maximal verfügen können (Abhebungen plus Bezahlfunktion). Reduzieren Sie diesen Betrag gegebenenfalls auf einen Betrag, der etwas über Ihrem normalen Ausgabenniveau liegt. Sollte Ihre Karte einmal verloren gehen, kann so niemand Ihr Konto leerräubern. Benötigen Sie ausnahmsweise mehr Geld, lassen Sie das betreffende Limit vorübergehend heraufsetzen.

simplify-Tipp: Sie sind unterwegs und wissen nicht, wo Sie ohne Gebühren Geld am Automaten zapfen können? Eine Geldautomaten-App auf Ihrem Smartphone kann Ihnen den Weg weisen!

Im Ausland ist manches anders

Das gilt auch für das Standardlimit Ihrer Karten. Checken Sie bei Ihrer Bank, wie viel Geld Sie in Ihrem Zielland pro Tag/Woche abheben können. Haben Sie keine Auslandsreise vor, sollten Sie das Auslandslimit auf null einstellen.

simplify-Tipp: Setzen Sie Ihr Limit vor der Auslandsreise sicherheitshalber auch für die Woche herauf, die Ihrem Auslandsaufenthalt folgt.

Sicherheitsmaßnahme Klebestreifen

Auf jeder Kreditkarte ist eine Kartenprüfnummer aufgedruckt, die Sie bei Online-Bestellungen zusammen mit Kartennummer und Gültigkeitsdatum angeben müssen. Bewahren Sie diese Nummer daheim an einem geheimen Ort auf, und kleben Sie sie auf der Karte selbst mit einem farbigen Klebestreifen ab. Wenn Sie in einem Geschäft die Karte aus der Hand geben, kann niemand rasch die Nummer ablesen.

simplify-Tipp: Manche Kreditkarten bieten eine Benachrichtigungsfunktion. Wurde Ihre Kreditkarte benutzt, werden Sie per SMS aufs Handy informiert und können die Karte bei Missbrauch gleich sperren.

Halten Sie die Sperrnummer griffbereit

Bemerken Sie den Verlust einer oder mehrerer Karten, sperren Sie diese sofort. Für die meisten Giro- und Kreditkarten geht das unter der zentralen Telefonnummer 116 116 (aus dem Ausland: 0049 116 116). Unter sperr-notruf.de, „sperrbare Medien“, „Liste der teilnehmenden Herausgeber“ finden Sie heraus, ob das auch für Ihre gilt. Für die Meldung benötigen Sie Ihre Kontonummer plus Bankleitzahl bzw. die Kreditkartennummer.

simplify-Tipp: Notieren Sie die Sperrnummer daheim im Finanzordner, und speichern Sie sie auf Ihrem Handy. Dort können Sie auch Ihre Kreditkartennummer speichern – etwa in Form eines fiktiven Adressbucheintrags. So haben Sie sie auch unterwegs auf die Schnelle zur Hand.

Überprüfen Sie die Zahlungsvorgänge ...

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, übers Konto zu bezahlen: Einzugsermächtigung, Überweisung, Karte, Bezahldienste wie Paypal. Checken Sie mindestens einmal im Monat, ob alles ordnungsgemäß gelaufen ist.

simplify-Tipp: Heften Sie vorne in Ihren Finanzordner mit den Bankauszügen ein Blatt, auf dem Sie täglich all Ihre Käufe notieren (Datum, Summe, Gegenstand), die Sie mit „Plastik“ oder per Bezahldienst getätigt haben. Gleichen Sie die mit den Kontoauszügen ab: Gibt es Abbuchungen, die Sie nicht nachvollziehen können?

... aber auch die Erstattungen

Kontrollieren Sie auch die Erstattungen für Waren, die Sie umgetauscht haben. Das gilt nicht nur für Online-Käufe. Haben Sie in einem Laden mit Ihrer Girocard eingekauft, bekommen Sie den Kaufpreis in der Regel nicht bar ausgezahlt, sondern müssen erneut die Karte vorlegen, damit das Geld auf Ihr Konto rücküberweisen wird.

simplify-Tipp: Haben Sie online via Paypal gezahlt, überweist der Händler das Geld auf Ihr Paypal-Konto zurück. Sie nutzen Paypal eher selten? Dann veranlassen Sie, dass Paypal Ihr Guthaben wieder auf Ihr Bankkonto überweist.

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