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Online-Jobs sind im Trend: Das sind Fallen und Gelegenheiten


Dein Klick ist bares Geld wert!“ – „Mindestens 5.000 Euro pro Monat im Web verdienen“: Glaubt man solchen Versprechungen, sollte es ein Leichtes sein, im bzw. über das Internet Geld zu machen. Aber: Gegenüber all den grandios klingenden Verdienstmöglichkeiten ist eine große Portion Misstrauen angebracht. Wir haben das Netz durchstöbert und sagen Ihnen, worauf Sie achten sollten:

Produkte testen

Mit Produkt-Rezensionen Punkte verdienen, die sich in Bargeld umtauschen lassen. Damit wirbt toluna.de. Wer sich bei der als seriös geltenden Gemeinschaft anmeldet, kann an Umfragen teilnehmen, mit denen Unternehmen von ihren Kunden etwas über ihre Produkte erfahren wollen. Allerdings stießen wir im Internet auf etliche Klagen seitens angemeldeter Tester. Ihr Tenor: Die Punkte kommen nur sehr langsam und das Geld unter Umständen gar nicht. Auch für andere Anbieter auf diesem Sektor fanden wir solche Unmutsäußerungen.

simplify-Rat: Googeln Sie den Namen des Anbieters bzw. der Website in Kombination mit „Kritik“ oder „Erfahrungen“.

fiverr

Kleine Dienstleistungen, die sich digital von jedem Ort der Erde aus erledigen lassen („outsourcing“), sind das Spezialgebiet der großen US-Firma fiverr.de. Solche Minijobs heißen dort gigs („Auftritt“) und werden in Größen ab 5 Dollar angeboten (daher der Name fiverr). Das Spektrum an angebotenen Dienstleistungen ist fantastisch: Ich komponiere einen Werbesong, ich illustriere im Disney-Stil, ich übersetze von Mandarin ins Deutsche, ich mache aus Ihrer Präsentation eine animierte Show usw. (in echt läuft die Kommunikation auf Englisch). Vielleicht können auch Sie etwas, das Sie anbieten möchten. Übersetzungen, Korrektur lesen, den Stammbaum einer Familie erstellen, Fotos nachbearbeiten … Lassen Sie sich von den angebotenen gigs inspirieren. Da die Anbieter aus allen Teilen der Welt kommen, ist das Lohnniveau allerdings recht niedrig.

simplify-Rat: unbedingt ausprobieren, wenn Sie selbst Interesse an einer der angebotenen Dienstleistungen haben. Bevor Sie sich stundenlang hinsetzen und die Folien Ihres Powerpoint-Vortrags mehr schlecht als recht bearbeiten, nutzen Sie die Erfahrung eines begabten Designers aus Indonesien, der für ein paar Euro Ihre Grafiken verbessert (natürlich nicht Ihre deutschen Texte).

Fotolia & Co.

Wenn Sie gern fotografieren und eine halbwegs professionelle Kamera haben, können Sie Ihre Bilder online gegen Bezahlung anbieten. Der Verdienst ist klein, um 1 € pro Foto, sodass es die Menge bringen muss. So mancher Hobbyknipser mit dem richtigen Riecher für angesagte Motive lebt inzwischen vom Anbieten seiner Werke bei den neuen Low-Cost-Bildagenturen. Die Wichtigsten: fotolia. de (gehört zum Grafikkonzern Adobe, ganz nach unten scrollen und „Bilder verkaufen“ anklicken), shutterstock.com, istockphoto.com, aboutpixel.de, photocase.de. Wer nennenswerte Einnahmen erzielen möchte, braucht allerdings neben Fotokönnen und Fotoleidenschaft auch einen langen Atem.

simplify-Rat: Wenn Sie Menschen fotografieren, dann nur Bekannte und Freunde, die nichts dagegen haben, falls ihr Bild auf einer Bierdose oder einer Website auftaucht. Denn: Sie müssen im Besitz aller Persönlichkeitsrechte der abgebildeten Personen sein.

Handel treiben bei Ebay ...

Einer der lukrativsten und sichersten Wege, um mit dem Internet Einnahmen zu erzeugen, ist nach wie vor Ebay. Das Online-Auktionshaus stellt eine gute Adresse dar, um Gegenstände aller Art loszuwerden. Beliebter als die Versteigerung (mit ungewissem Ausgang) ist inzwischen das „Sofort-kaufen“-Angebot zum Festpreis.

simplify-Rat: Beim Anbieten gebrauchter Kleidung erzielen Sie über den deutschen kleiderkreisel.de nach unserer Erfahrung höhere Preise als bei Ebay.

... oder Amazon

Auch wenn Sie amazon.de kritisch gegenüberstehen – als Verkaufsplattform für gebrauchte Bücher, CDs und DVDs ist der Marktführer unschlagbar. Unter der Amazon-Titelzeile finden Sie den Punkt „Verkaufen“ mit einer genauen Anleitung. Wenn Sie ein Angebot erstellt haben, sehen Sie auf einen Blick, wie viel Sie beim Verkauf verdienen und wie viel bei Amazon bleibt. Wir halten es für einen ehrlichen Deal, der sich für beide lohnt.

simplify-Rat: Wenn Sie die Artikel stattdessen beim Wiederverkäufer momox.de verkaufen, bekommen Sie zwar weniger Geld. Aber dafür sparen Sie sich den mühsamen Einzelversand. Momox lässt die Ware sogar bei Ihnen daheim kostenlos von Hermes abholen. 

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