Sinn des Lebens

Lebenssinn: Raus aus der Sackgasse


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6 Fragen, die Ihr berufliches Leben verändern und Ihnen neuen Lebenssinn spenden können

Sind Sie wirklich glücklich in Ihrem Beruf? Oder schleppen Sie sich nur in die Firma, um Ihren Lebensunterhalt zu verdienen? Eigentlich ist Ihr Leben (Sie haben nur eines!) zu schade, um es in einem Beruf zu verbringen, der Sie nicht erfüllt. Wir haben 6 Fragen für Sie erarbeitet, mit denen Sie den persönlichen Glücks- und Zufriedenheitslevel Ihres Jobs (zu denen auch das Führen eines Haushalts gehört) bestimmen können – mit Anregungen für Ihre ersten Schritte aus der Sackgasse hin zu mehr Lebenssinn.

1. Die Leute-Frage

Sind Sie in Ihrem Beruf mit der Art von Menschen zusammen, die Ihnen liegen? Mögen Sie Ihre Kunden und Ihre Kollegen wirklich? Oder müssen Sie sich Tag für Tag verstellen, um Ihre Arbeit durchzustehen?

Erste Schritte aus der Sackgasse: Gehen Sie in Gedanken den Kreis Ihrer Bekannten und deren Berufe durch. Wen beneiden Sie (im positiven Sinne) um seinen täglichen beruflichen Umgang? Wie könnten Sie mit interessanteren, freundlicheren, gebildeteren, fröhlicheren oder natürlicheren Leuten beruflich zusammenarbeiten? Manchmal hilft schon der Wechsel in eine andere Abteilung.

2. Die Kopf-Frage

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Fordert der Job Ihre Intelligenz heraus? Haben Sie genügend Möglichkeiten und Motivation dazuzulernen? Oder schaltet Ihr Gehirn während Ihrer Berufstätigkeit auf Stillstand?

Erste Schritte aus der Sackgasse: Schöpfen Sie alle Möglichkeiten zu persönlicher Weiterbildung aus – mit Seminaren, Büchern und Medien. Testen Sie, ob Ihr neues Wissen in Ihrem Beruf gewürdigt wird. Wenn ja, wird Ihnen vielleicht eine interessantere Tätigkeit anvertraut.Wenn nicht, erleichtern Ihre neu erworbenen Qualifikationen einen Arbeitsplatzwechsel und die Suche nach neuem Lebenssinn.

3. Die Familien-Frage

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Berufs- und Privatleben auf einen Nenner zu bringen, ist immer ein Kompromiss. Aber werden Sie von Ihrem Lebenspartner und Ihren Kindern bei diesem täglichen Balance-Akt unterstützt? Oder fordern sie schon seit Längerem eine Änderung?

Erste Schritte aus der Sackgasse: Singles erreichen seltener Spitzenjobs als Menschen in einer Paarbeziehung. Trotzdem sinnieren viele Menschen in einer Partnerschaft laut oder hinter vorgehaltener Hand: „Was könnte ich nicht alles erreichen, wenn ich nicht an diesen Partner gefesselt wäre?“ Drehen Sie dieses Denken um. Erinnern Sie sich, in wie vielen Situationen Sie ohne Ihren Partner nicht die Kraft oder den Mut aufgebracht hätten, weiterzuarbeiten und Anstrengungen auf sich zu nehmen. Mit dieser Dankbarkeit als Treibstoff wird es Ihnen leichter gelingen, Ihr Arbeitsleben familienfreundlich zu gestalten.

4. Die Prestige-Frage

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Gewinnen Sie durch Ihren Beruf an persönlichem Renommee, weil Sie bei einem Unternehmen mit gutem Ruf arbeiten oder eine verantwortungsvolle Tätigkeit ausüben? Wie reagieren andere, wenn Sie Ihren Arbeitgeber nennen?

Erste Schritte aus der Sackgasse: Wenn Sie eine Traumfirma haben, dann statten Sie ihr einmal einen Besuch ab. Nehmen Sie Kontakt auf mit Menschen, die dort arbeiten. Sehen Sie es als persönliche Stärke, wenn Sie für eine bestimmte Firma oder ein Produkt schwärmen und sich damit auskennen: Audi stellt natürlich am liebsten eingeschworene Audi-Fans ein.

5. Die Werte-Frage

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Helfen Sie durch Ihre Tätigkeit anderen Menschen? Machen Sie dadurch letztlich andere glücklicher, klüger, zufriedener? Oder müssen Sie täglich unschöne Kompromisse schließen zwischen Nutzen und Gewinn, Naturzerstörung und Profit, Moral und Umsatz? Wofür werden die Gewinne, die Ihr Unternehmen erwirtschaftet, am Ende verwendet? Wie ist der moralische Level in Ihrer Firma? Werden die Mitarbeiter „verheizt“?

Erste Schritte aus der Sackgasse: Nichts nagt so sehr an Ihrer Seele wie die ständige unterschwellige Ahnung, dass die eigene Arbeit anderen (und damit auf Dauer auch Ihnen selbst) schadet. Wenn Sie Ihr Gehalt (scherzhaft) als „Schmerzensgeld“ bezeichnen, ist das ein ernstes Warnsignal. Kein Schmerz ist jemals mit Geld aufzuwiegen. Erweitern Sie Ihren Wertehorizont, indem Sie in Ihrer Freizeit für eine karitative Organisation arbeiten.

6. Die Herz-Frage

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Berührt Ihr Beruf Ihr Herz? Wird Ihre Seele durch das genährt, was Sie Tag für Tag tun? Haben Sie Spaß und Freude bei der Arbeit?

Erste Schritte aus der Sackgasse: Führen Sie einen Herz-Kalender. Streichen Sie alle Stunden im Tagesplan grün an, in denen Sie gern bei der Arbeit waren. Rote Striche bekommen alle Stunden, in denen Sie sich zum Arbeiten zwingen und quälen mussten. Ziehen Sie nach 1 Woche Bilanz: Einen rein grünen Kalender hat niemand. Aber wenn Rot überwiegt, sollten Sie dringend etwas ändern!

Weitere Entscheidungshilfen für einen eventuellen Wechsel Ihres Arbeitsplatzes finden Sie im Artikel "3 Fragen, die jedes Dilemma lösen".


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