16.04.2012

Einfach und genial: Leonardo da Vincis Ideen


Gestern vor 560 Jahren kam in einem Dorf in der Toskana der später berühmte Maler, Bildhauer und Universalgelehrte Leonardo da Vinci zur Welt. Neben seinen Kunstwerken schuf er allerlei Maschinen und Apparaturen – na ja, er skizzierte sie zumindest auf Papier. Gebaut hat er die meisten davon nicht. Seine Ideen hatten jedenfalls eines gemeinsam: Sie sollten die Menschen bei ihren Arbeiten, vor allem bei der Kriegsführung, unterstützen.

Es waren Apparate und Anlagen, die vieles vereinfachen sollten. Zum Beispiel eine Schnellbaubrücke. Rasch zusammengebaut, ermöglichte sie den Soldaten, den Feind zu überrumpeln. Der Florentiner entwarf auch Kräne, die beim Bau behilflich sein sollten. Oder einen Leiterwagen, eine Wurf- und eine Grabungsmaschine, die ebenfalls militärischen Zwecken dienen sollten. Seine Erfindungen gelten als genial, denn vieles wurde erst hunderte Jahre nach seiner Zeit unabhängig von da Vincis Vorarbeit erfunden.

Zwei seiner Ideen, der Scheinwerfer und die Kerzenuhr, sind besonders simplify und wurden tatsächlich auch von ihm bzw. anderen genutzt. Für den Scheinwerfer kleidete er einen Kasten innen mit Spiegeln aus. Dort wurde eine Kerze platziert. In einem Loch an der Außenwand des Kastens saß eine Linse, die den Lichtschein vergrößerte.

Auch die Kerzenuhr kam im Dunkeln zum Einsatz. Denn dann war es unmöglich, den Sonnenstand zu nutzen, um die Uhrzeit abzulesen. Leonardo da Vinci nahm sich eine Kerze, maß bei Tageslicht, innerhalb welcher Zeit die Kerze wie weit herunterbrannte, und erstellte eine entsprechende Skala. So war die Zeit auch ohne Sonnelicht bei Nacht messbar.

Die FH Bielefeld hat Modelle von da Vincis Zeichnungen angefertigt und seine Ideen teils ausführlicher beschrieben. Hier gibt’s mehr zu sehen.


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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