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Blumentherapie


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Wie Sie sich und Ihre Umgebung zum Erblühen bringen

Manche Menschen mögen Blumen nicht nur, sie sind buchstäblich von ihnen abhängig. Vielleicht gehören Sie bereits zu dieser Gruppe – ohne zu wissen, wie gut Ihnen die Kraft von Blüten und Pflanzen tun würde. Hier ein paar Anregungen, wie Sie die Energie der Blumen nutzen können.

Blumen gießen entstresst

Wenn sich die Termine drängen, machen viele Menschen 2 typische Fehler: Sie lassen ihre Pflanzen verkommen und bilden Stapel auf ihrem Schreibtisch.

simplify-Tipp: Machen Sie es sich zur Gewohnheit, auch in hektischen Zeiten zu Beginn des Tages Ihre Pflanzen zu gießen, eventuell zu düngen und abgestorbene Blätter abzuzupfen. Ihr Hektikpegel wird sofort sinken – sei es durch die Magie der Pflanzen oder durch die beruhigende Wirkung eines täglichen Rituals.

Finden Sie Ihren Therapiegarten

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Schon im alten Ägypten verordneten Ärzte depressiven Patienten Spaziergänge durch Blütengärten. Besuchen Sie Parks und Anlagen oder schauen Sie über die Zäune in Ihrer Nachbarschaft. Finden Sie heraus, an welchen Stellen sich Ihr Herz am meisten erfreut. Nancy Chambers von der University of New York hat beobachtet, dass Schmerzpatienten ihre Schmerzen vergessen, solange sie sich im Garten aufhalten. Die Anwesenheit von Blumen kann nachgewiesenermaßen den Blutdruck und den Stresslevel senken.

Blumen am Krankenbett

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Der berühmte Blumenstrauß beim Krankenbesuch ist mehr als nur ein Brauch. Er ist ein Zeichen des Lebens inmitten der von Krankheit und Sterben erfüllten Klinikumgebung.

simplify-Tipp: Scheuen Sie sich nicht, einen Kranken vor Ihrem Besuch zu fragen, welche Blumen er besonders liebt.

Auch bei anderen Besuchen und Einladungen sind Blumen nicht nur höflich, sondern psychologisch wertvoll. Jeannette Havilland-Jones von der Rutgers University hat die Reaktion von Gastgebern getestet: Bei keinem anderen Mitbringsel war die Wahrscheinlichkeit so hoch wie bei Blumen, dass beim Beschenkten das entspannte so genannte echte Duchennes-Lächeln hervorgerufen wird. Ein weiteres Ergebnis: Mitgebrachte Blumen verbessern das Sozialverhalten.Die Beschenkten reagieren offener auf Vorschläge und hören besser zu. Bei älteren Menschen fördern frische Blumen das Kurzzeitgedächtnis.

Wie funktioniert das?

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Eine Theorie besagt, dass wir Blumen in der Regel mit angenehmen Erlebnissen verbinden: Mamas Parfüm, Partys, Sommer, Geschenke. Der Verhaltensforscher Terry McGuire hat eine weiter gehende Erklärung: In der Gartenbaukultur unserer Urvorfahren hatten Blumen etwa die Bedeutung, die später Haustiere in der Viehzucht hatten. Die Menschen der Frühzeit züchteten Getreide sowie andere Feldfrüchte für die Ernährung ihres Körpers und blühende Blumen zur Erheiterung ihres Gemüts. Früh wusste man, dass Blumen durch Duft und Farbstoffe Insekten und andere Tiere anlocken. Deshalb haben Blumen von Urzeiten an eine erotische Komponente.

Finden Sie Ihre Blume

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Jeder Mensch hat eine Pflanze, mit der er etwas besonders Positives assoziiert. Leisten Sie sich diese Pflanze, ob im Garten, im Kasten oder in der Blumenvase. Egal, ob diese Blume jetzt in Mode ist oder nicht. Blumen anzusehen oder an ihnen zu riechen weckt Ihre besten inneren Seiten. Denn unbewusst ahnen wir: Wer Blumen liebt, kann eigentlich kein böser Mensch sein.

Autor: Tiki Küstenmacher


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