Aufräumen

Wohnung aufräumen: Ein kleiner Schritt für Sie, ein großer fürs Entrümpeln!


 

Sie wollen Ordnung schaffen? Dann denken Sie daran: Die Unordnung hat sich allmählich und zunächst gänzlich unauffällig in Ihrer Umgebung ausgebreitet, weil Sie das Aufräumen und Entrümpeln nicht angegangen sind. Kehren Sie nun den Prozess beim Wohnung aufräumen einfach um: Beginnen Sie mit einem kleinen Schritt, schaffen Sie eine kleine Insel der Ordnung in Ihrem Universum: auf einem Regalbrett, in einer Schublade, in einem Schrankfach oder in einer Stapelecke.

Ist in dem gewählten kleinen Bereich die Ordnung durch Ihr Aufräumen wieder hergestellt, profitieren Sie beim Ordnung schaffen doppelt: Sie können zufrieden mit sich selbst den Erfolg genießen. Und Sie können siegessicher und bestens motiviert das Aufräumen und Entrümpeln in der nächsten kleinen Chaos- Ecke angehen. Mit dem 1. kleinen Erfolg beweisen Sie sich selbst: Ebenso wie sich die Unordnung allmählich in Ihre Umgebung eingeschlichen hat und mehr und mehr auf Sie bzw. Ihr Leben drückt, können Sie die befreiende Ordnung durch das Aufräumen wieder herstellen.

Aufräumen und Entrümpeln: mit oder ohne Liste?

Es kann hilfreich sein, das Aufräumen vorab im Kopf bzw. auf dem Papier durchzuspielen. Schreiben Sie alle Stellen in Ihrem Terrain auf, von denen Sie meinen, dass Aufräumen überfällig ist: Regale, Schubladen, Tische, Schränke, Kisten, Kartons, Koffer ... Entscheiden Sie dann, mit welcher Einheit Sie das Entrümpeln beginnen. Wenn der kleine Job erledigt ist, haken Sie den Punkt auf der Liste ab und nehmen sich den nächsten vor.

Der Vorteil dieses Vorgehens: Sie können sich bereits zu Beginn deutlich vor Augen führen, wie es sein wird, wenn das Chaos verbannt ist. Das kann sehr motivierend sein. Sollte Sie eine solche Liste eher abschrecken ("Ich will gar nicht genau wissen, was da alles ansteht"), so folgen Sie einfach Ihrer Intuition: "Hier, mit dieser Schublade, fange ich heute das Aufräumen an."

Gegen das Messie-Syndrom: Kurz und effektiv

Das Aufräumen sollte nicht länger als etwa 2 Stunden beanspruchen. Ist die vorgenommene Chaos-Ecke in dieser Zeit nicht komplett in Ordnung zu bringen, unterteilen Sie Ihr Vorhaben vorher in kleinere Einheiten. Räumen Sie die gewählte Einheit (die Schublade, das Regalbrett) dann ganz aus; machen Sie sie sauber. Teilen Sie das, was Sie aufräumen und entrümpeln, dann in 3 Kategorien ein:

1. Aufheben, weil Sie den Gegenstand brauchen oder lieben. Räumen Sie ihn direkt an seinen Platz zurück.
2. Weg: also verschenken, verkaufen oder wegwerfen. Tun Sie das gleich, damit sich nichts davon unberechtigt zurück an den alten Platz schleicht!
3. Unentschieden: Dinge, die Sie weder aufheben noch wegwerfen oder -geben wollen, dürfen nicht zurück an den früheren Platz! Packen Sie die Sachen in eine Kiste, beschriften Sie diese mit Inhaltsangabe und Datum. Entscheiden Sie nach 6 Monaten, ob Sie tatsächlich noch etwas aus der Kiste aufheben wollen.

Und schließlich: Freuen Sie sich über die geschaffene Ordnung durch Ihr Aufräumen!

Aufräumen - für immer: mit dem roten Faden

Einer der schönsten Tipps zum Aufräumen - behalten Sie ihn beim Wohnung aufräumen in Erinnerung! Wenn Sie ein Werkzeug aus dem Werkzeugkasten holen, wenn Sie eine Schere aus dem Arbeitszimmer ins Wohnzimmer mitnehmen, wenn ein Buch vom Wohnzimmer ins Kinderzimmer wandert - stellen Sie sich für das Aufräumen vor, dass der Gegenstand durch einen langen roten Faden mit seinem ursprünglichen Aufbewahrungsort verbunden bleibt. Und Sie müssen Ordnung schaffen: Denn nach Gebrauch will er an diesen Ort zurück, magisch durch den roten Faden dorthin gezogen. Tun Sie ihm den Gefallen und bringen Sie ihn zurück. Wenn Sie Ihre Wohnung aufräumen wollen (und sie aufgeräumt bleiben soll), sorgen Sie dafür, dass möglichst wenige solcher Fäden durch Ihre Wohnung laufen.

 

 


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