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Aufräumen auf Japanisch: Die besten Tipps von Marie Kondo


Marie Kondo ist die Aufräumqueen aus Japan und durch ihren Bestseller "Magic Cleaning" weltweit bekannt geworden. In diesem Artikel finden Sie bereits ihre Grundregeln, wenn es ums Aufräumen geht. Ein paar weitere Tipps finden Sie hier.

Definieren Sie Ihr Ziel

Wegwerfen und Aufräumen sind kein Selbstzweck – sie sind die Voraussetzungen für ein Leben mit den Dingen, die Sie glücklich machen. Malen Sie sich daher Ihr ideales Zuhause aus, entwerfen Sie vor Ihrem inneren Auge ideale Räume. Formulieren Sie Sätze wie „Mein Wohnzimmer soll das Flair einer Bibliothek haben“ oder „Wir umgeben uns gerne mit den Dingen, die wir auf unseren Reisen durch ferne Länder entdeckt haben“.

Kondo rät: Haben Sie noch kein klares Bild vor Augen, blättern Sie einen Stapel Wohnzeitschriften durch. Was springt Sie an? Wenn Ihnen dabei sehr unterschiedliche Stile gefallen, suchen Sie nach den Gemeinsamkeiten: die vorherrschende Farbe, bestimmte Materialien, das Flair (Heiterkeit, Sicherheit, Schlichtheit …).

Beherzigen Sie die 4 Grundregeln des Verstauens

Aufräumen ist nicht weiter schwer, so die Botschaft von Marie Kondo, wenn Sie sich an 4 Grundregeln halten:

1. Zusammenlegen!

Diese Platzsparmethode lässt sich häufiger anwenden, als Sie denken. Schauen Sie sich in Ihrem Zuhause um nach Dingen, die sich weich anfühlen (und nicht knitteranfällig sind). Dazu gehören neben vielen Kleidungsstücken: Schals, manche Taschen, Stoff- und Plastiktüten, das Feinwäschenetz ... Breiten Sie „schwierige“ Kleidungsstücke ganz flach auf einer Unterlage aus, und legen Sie sie mit besonderer Sorgfalt zusammen. Kurioserweise scheint der Stoff sich die Form zu merken, sodass es das nächste Mal viel einfacher geht.

Kondo rät: Sobald Sie eine Lage gefaltet haben, streichen Sie mit Ihrer Handfläche über das ganze Stück. Dabei überträgt sich die warme Energie Ihrer Handfläche auf die Kleidung, sodass sich der Stoff streckt und die Kanten sich ganz leicht nach oben biegen.

2. Stehend unterbringen!

Nicht nur Bücher und Aktenordner können stehen, sondern auch Schreibutensilien, Medikamente, Päckchen mit Papiertaschentüchern, Handtücher und erstaunlich viele Kleidungsstücke, sofern Sie sie ordentlich zusammenfalten. Vorteile: Sie nutzen die Höhe von Schrankfächern, Schubladen und Boxen aus und erkennen zudem auf einen Blick, wie viel Sie von einer Sache haben.

Kondo rät: Stellen Sie die Dinge so eng, dass Ihre Ordnung auch dann noch aufrechterhalten bleibt, wenn Sie einzelne Stücke herausnehmen. Ihre (senkrecht stehenden) zusammengelegten Socken füllen nur die halbe Schublade? Dann spendieren Sie ihnen eine Stehhilfe, z. B. in Form einer Schachtel, mit der Sie die Schublade unterteilen.

3. Sammeln!

Am einfachsten gelingt das mit gleichen Dingen. Schaffen Sie den „praktischen kleinen Batterienvorrat“ in der Küchenschublade ab, wenn Sie im Kellerregal eine gut sortierte Batterienbox haben. Bringen Sie sämtliche Schuhe im Regal unter, statt einen Teil davon unten im Kleiderschrank zu lagern. Etwas mehr Gehirnschmalz ist erforderlich, um Kategorien zu bilden. Ist es sinnvoll, Alltagskleidung und schicke Outfits voneinander zu trennen? Gehört das Erste-Hilfe-Päckchen zu den Medikamenten oder zur Outdoor-Ausrüstung? Weisen Sie Ihren Krimskrams erst dann Schubladen und Regalfächern zu, wenn Sie ihn vollständig sortiert haben und dadurch den Platzbedarf einschätzen können.

Kondo rät: Bringen Sie Dinge aus ähnlichem Material möglichst in räumlicher Nähe zueinander unter. Kondos eigene Hauptkategorien sind: Textilien (neben Kleidung auch Bettzeug), Papier (Bücher, Dokumente, Briefumschläge, Schreibblöcke) und Elektrogeräte (neben Hausgeräten auch Computer- und Fotozubehör).

4. In Rechtecke unterteilen!

Auch wenn Sie runde Formen lieben – am effektivsten nutzen Sie den Platz mithilfe von rechteckigen Ordnungselementen.

Kondo rät: Geben Sie Kisten, Kästen und Boxen den Vorzug gegenüber Körben, Tonnen, Rollen und asymmetrischen Formen. 

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