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Servus allerseits! So verabschieden Sie sich passend


Ob Telefonat, E-Mail oder persönliche Begegnung: Nicht nur auf den ersten Eindruck, auch auf den letzten kommt es an!

Enden Sie mit einer positiven Note

Öfter, als Sie glauben, wird das nämlich vergessen! Würdigen Sie, dass Ihr Geschäftspartner die Differenzen mit Ihnen offen angesprochen hat. Ersetzen Sie als Gastgeber eines Festes den Satz des Bedauerns: „Wir sind leider gar nicht dazu gekommen, uns richtig zu unterhalten“, durch ein: „Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass du gekommen bist!“ Machen Sie Ihren Wanderfreunden auch nach einem Regentag ein Kompliment („Ihr habt eine wundervolle Route ausgesucht!“).

simplify-Tipp: Nutzen Sie als (zufriedener) Kunde die immer öfter gebotene Möglichkeit, den Service durch Drücken eines Smiley-Knopfes zu loben.

Öffnen Sie die Tür in die Zukunft

„Beehren Sie uns bald wieder, gnädige Frau!“ – diese Formel ist zwar aus der Mode geraten. Aber auch heute und nicht nur in Verkaufssituationen gilt: Der Hinweis auf ein Wiedersehen schafft Verbindlichkeit beim Abschied. Besser als „Wir telefonieren“: Machen Sie einen konkreten Termin aus, auch wenn der in größerer zeitlicher Entfernung liegt.

simplify-Tipp: Verkneifen Sie sich vage Zusagen, die Sie doch nicht einhalten werden („Ich melde mich bei Ihnen“ oder „Ihr müsst uns mal besuchen kommen“).

Führen Sie das Gesprächsende aktiv herbei

Sie sind innerlich schon unruhig, aber Ihr Gesprächspartner kommt nicht zum Ende? Verzichten Sie auf das unschöne „Ich muss dich jetzt leider abwürgen“. Signalisieren Sie Ihre Aufbruchsstimmung, indem Sie von Ihrem Gespräch in der Vergangenheitsform sprechen („Es war schön, dass wir uns mal wieder ausführlich unterhalten haben“). Am Telefon sollten Sie dabei aufstehen (das wirkt, auch wenn Ihr Gesprächspartner es nicht sieht). Im beruflichen Kontext dürfen Sie gern auf weitere Verpflichtungen verweisen: „Ich habe in 10 Minuten meinen nächsten Termin. Haben wir aus Ihrer Sicht alles Wesentliche besprochen?“ Sagen Sie vorbeugend bereits zu Beginn eines Gesprächs, wie lange Sie Zeit haben (konkrete Uhrzeit nennen). 

simplify-Tipp: Bleiben Sie bis zum Schluss ganz Ohr. Denn viele Menschen können sich erst am Ende eines Gesprächs dazu überwinden, etwas Persönlicheres loszuwerden. Eine Ärztin erzählte mir (Ruth) einmal über ihre Patientengespräche: Der wichtigste Satz ist oft der allerletzte, der schon zwischen Tür und Angel fällt.

Verwenden Sie maßgeschneiderte Grußformeln

Früher genügte es, unter Briefe eine konventionelle Formel wie „Hochachtungsvoll“, „Mit freundlichen Grüßen“ oder „Viele Grüße“ zu setzen. Im E-Mail-Zeitalter herrscht privat wie beruflich lebendige Vielfalt. Werden auch Sie kreativ! Ein paar Anregungen: Nehmen Sie Bezug auf Ihren eigenen Ort („Beste Grüße aus dem Geburtsort von Albert Einstein“, „Bis zum nächsten Mal oder Servus, wie man hier in Oberbayern sagt“) oder den des anderen („Herzliche Grüße in den sonnigen Süden“). Geben Sie etwas von sich preis („Liebe Grüße von deiner Cousine Margret, die sich auf ihren Urlaub freut“, „Ihr durch die intensiven Gespräche voll motivierter ...“). Oder zeigen Sie, dass Sie Ihr Gegenüber vor Augen haben („Viele Grüße in den 8. Stock!“, „Beste Grüße und alles Gute für deine Operation!“).

simplify-Tipp: Benutzen Sie eine vorgefertigte Signatur, können Sie eine persönliche Anmerkung auch in einem „PS“ rüberbringen („PS: Ich freue mich schon auf unser nächstes Treffen auf der Jahrestagung“).

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