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Geld sparen (14)


Die richtige Einstellung zum Geld 

 

Gelassenheit hilft beim Sparen

Wer weise mit seinem Geld haushaltet, hat immer auch finanziellen Spielraum, andere zu unterstützen.

Stellen Sie sich Geld in einem Kreislauf vor, der fließen muss. Sobald Sie Angst haben, kein Geld mehr ausgeben und nur an sich denken, bremsen Sie den Kreislauf. Eine Gesellschaft, in der jeder Geld hortet, bleibt arm. Sie können nur dann mehr Geld verdienen, wenn Sie gelassen sind und Ihr Geld loslassen können. Eine Gesellschaft, in der jeder Geld in Umlauf bringt, hält den Fluss in Gang, und alle sind dadurch miteinander verbunden (auf lateinisch: Konjunktur). 

Viele Selbständige kennen das auch phasenweise: Wenn die Einnahmen ausbleiben, wird man sparsam. Die Kontakte werden weniger, und die eigene Zurückhaltung überträgt sich auf die Kunden – ein Teufelskreis. Besser wäre es, gerade in Krisenzeiten in Werbung, Kontakte und PR zu investieren. Die Versuchung ist groß, in finanziell knappen Zeiten verzweifelt jeden Auftrag anzunehmen. Aber dabei verliert man den Überblick für die wirklich lukrativen langfristigen Jobs mit Perspektive. 

 

Wieso Freigebigkeit reich macht 

 

Manche Menschen denken außerdem, sie würden dadurch reicher, dass sie keinen Cent spenden, sondern all ihr Geld ausschließlich für sich selbst ausgeben. Damit übersehen sie jedoch das große psychologische Paradox des Geldes: Wenn Sie Geld an Bedürftige geben, fühlen Sie sich nicht nur reich, sondern werden es auch. Denn um reich zu bleiben, werden Sie die erste Ausgabe nach einer solchen Großzügigkeit genau überdenken. Klammern Sie sich also nicht an Ihre Euros, sondern unterstützen Sie andere Menschen. Spenden Sie an Bedürftige. Geben Sie großzügig Trinkgeld, wenn Sie nett bedient worden sind. Hier beträgt der Unterschied zwischen Geiz und Großzügigkeit gerade mal ein paar Euro. Spenden Sie nicht nur an Organisationen, sondern auch an konkrete Menschen. Helfen Sie jemand anderes dabei, Erfolg zu haben. Das motiviert auch Sie selbst zu eigenem Erfolg. 

 

 

Schauen Sie über den eigenen Tellerrand  

Neue Klamotten, teures Auto, schicke Wohnungseinrichtung – Es ist sehr belastend, wenn Sie nach außen wohlhabender wirken möchten, als Sie es in Wirklichkeit sind. Seien Sie ehrlich zu sich und zu anderen. Sagen Sie es, wenn Sie sparsam wirtschaften müssen, aber ohne zu jammern. Vermeiden Sie die schlimmsten Ausgabenfallen wie Essengehen, neue Schuhe oder teure Kleidung. 

Trennen Sie sich auch von klassischen Vorurteilen, die sich auf Konsumgewohnheiten auswirken. Mit Aussagen wie:  

  • „Markenkleidung ist besser verarbeitet.“ 

  • „Energiesparende Haushaltsgeräte sind für Normalverdiener zu teuer.“ 

  • „Mitfahrzentrale ist nur etwas für Studenten.“ 

stehen Sie sich nur selbst im Weg. 

 

simplify-Tipp: Stellen Sie Ihre Vorurteile auf den Prüfstand. Was kam bisher für Sie nicht infrage? Erkundigen Sie sich bei Freunden und Kollegen nach deren Erfahrungen. Durch wenige simple Veränderungen können Sie unnötige Ausgaben minimieren.  

 

 

Sagen Sie zu Steuern nicht „Finanzamt“ 

„Oh je, was mir das Finanzamt diesen Monat schon wieder abgezogen hat!“ So wird oft geklagt. Trennen Sie sich von der Vorstellung, dass das Geld im Amt bleibt. Dort wird es nur eingezogen, dann aber durch das komplizierte System an die Allgemeinheit weitergegeben. Trotz aller berechtigter Kritik an den Details dieses Systems – jeder Einzelne lebt in vielfältigster Weise davon, dass er Mitglied eines wohlhabenden Gemeinwesens ist. Machen Sie sich klar, dass ein großer Teil Ihrer Steuern zu Ihnen zurückfließt und Sie selbst Teil des Staates sind. 

 

 

 

In drei Schritten zum Erfolg 

  1. Wissen ist die Basis für jeden finanziellen Erfolg. Ob Menschenkenntnis, Fachkompetenz oder Organisationsqualitäten – Ihre gesammelten Kenntnisse setzen sich zusammen aus Tausenden kleinen Informations- und Erfahrungsschnipseln. Je mehr es sind, desto besser können sie sich untereinander vernetzen und zu tragfähigen Modellen entwickeln. 

  1. Wissen erfordert Zeit: lesen, Menschen treffen, Medien sehen und hören, sich Gedanken machen. Hinter jedem kompetenten Experten, den Sie bewundern, steht eine lange Geschichte intensiver Auseinandersetzungen. Suchen Sie sich den Bereich, der Sie am meisten interessiert und motiviert. Lernen Sie, was Sie lernen müssen, um selbst zum Experten zu werden. Kompetenz stellt einen Wert dar, der sich immer auch finanziell niederschlagen wird. 

  1. Die letzte Zutat des Erfolgs ist Erfahrung. Sie ist unbezahlbar, braucht ebenfalls Zeit – und den Mut, Fehler zu machen. Erfolgreiche Menschen haben auf ihrem Fachgebiet auch von diesem Rohstoff mehr als andere. 

 

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Viele Menschen brechen nicht aus ihrer Gemütlichkeit aus, weil sie Angst haben, zu scheitern. Aber wenn Sie sich nicht aus Ihrem Lehnsessel erheben, werden Sie nicht kompetent und aktiv genug werden, um zu verdienen, was Sie verdienen möchten. Lassen Sie nicht locker! Wenn Sie sinnlos Zeit vertrödeln, bringt Sie das von Ihrem Ziel weg, denn Wissen unterliegt dem Verfall und veraltet. 

 

simplify-Tipp: Trennen Sie sich von der Vorstellung, dass Sie erst am Ende des Weges, wenn eine bestimmte Summe zusammengekommen ist, aufatmen dürfen. Trennen Sie sich von der Vorstellung, der Weg zum Reichtum sei ernst. Natürlich ist er harte Arbeit, aber Sie haben das Recht, ihn fröhlich zu gehen. Je mehr Spaß Sie bei der Arbeit haben, desto größer ist die Chance, dass Sie dabei Erfolg haben. 

 

 

Ihr Aktionsplan 

  1. Beginnen Sie damit, den Wissensbereich zu studieren, der Sie bei Ihrem Streben nach finanziellem Wachstum am meisten unterstützt. Machen Sie sich bewusst, was Sie auf Ihrem Gebiet schon alles wissen, und lernen Sie Neues. Entwickeln Sie sich zum Experten. 

  1. Legen Sie gleichzeitig Geld beiseite. Bleiben Sie konsequent und lassen Sie von Ihren Ersparnissen die Finger. Suchen Sie nach Extra-Möglichkeiten, den Topf zu füllen. 

  1. Probieren Sie jeden Tag in Ihrem Bereich etwas Mutiges: Gehen Sie auch verrückt erscheinenden Ideen nach. Erarbeiten Sie sich langsam, aber sicher einen Erfahrungsschatz. 

  1. Geben Sie Ihrem und damit dem Wachstum Ihrer Finanzen die nötige Zeit. Es dauert Monate, Jahre, ja eigentlich ein ganzes Leben lang. Das macht nichts. Fangen Sie nur heute an. Und bleiben Sie täglich am Ball. 

 

 

 

Spartipps: Einfache Regeln mit großer Wirkung für Ihr Konto 

 

Kontrollieren Sie Ihre Ausgaben und Einnahmen 

Legen Sie einen Haushaltsplan an, in dem Sie sowohl Ihre regelmäßigen Einkünfte und Ausgaben als auch Ihre außerordentlichen Anschaffungen oder Urlaubsvorhaben berücksichtigen. Stellen Sie außerdem gegen Jahresende eine Vermögensübersicht auf. So behalten Sie den Überblick über Ihre finanziellen Möglichkeiten und damit eine realistische Basis für Ihre Entscheidungen über Finanzanlagen oder eine Umschichtung. 

 

Nehmen Sie sich vor, einen Monat lang genau aufzuschreiben, wofür Sie Geld ausgeben. Sie werden merken, dass ein paar unnötige Gewohnheiten dabei sind, die sich leicht ändern lassen. 

simplify-Tipp: Sehen Sie einmal im Jahr (z. B. wenn Sie die Steuererklärung machen) Ihre Kontoauszüge durch und hinterfragen Sie alle regelmäßigen Abbuchungen: Versicherungen, Müllgebühren, Vereinsbeiträge etc.  

 

Auch wenn Ihr Partner sich normalerweise um die Finanzen kümmert: Verschaffen Sie sich ein solides Grundlagenwissen, um nötigenfalls auch selbst die Verantwortung übernehmen zu können. Oft bieten Volkshochschulen Kurse rund um Geldthemen an (Vermögensplanung, Finanzprodukte, Altersvorsorge). 

 

Übrigens: Geld ist nicht gleich Geld. Mit ihrem Gehalt oder Honorar gehen die Menschen meist sorgfältiger um als mit Geld, das ihnen zufällt. Allerdings stellt sich auch bei erarbeitetem Geld manchmal ein „Gewonnen- oder Geschenkt-Gefühl“ ein. Etwa bei einer Steuerrückzahlung, einer Prämie oder einem besonders großzügigen Honorar. 

 

simplify-Tipp: Schleusen Sie dieses Geld nicht an Ihrer inneren Buchhaltung vorbei in eine Extrakasse, sondern seien Sie beim Ausgeben genauso kritisch wie mit Ihrem übrigen Geld. Achtung: Auszahlungen in bar werden besonders leicht verschleudert! 

 

So finanzieren Sie sich selbst 

Wer Geld verdient, denkt, dass es ihm gehört. Aber das stimmt nicht: Es fließt in Miete, Auto, Krankenversicherung, Einzelhandel und viele andere Kanäle. Daher: Verdienen Sie immer mehr, als Sie ausgeben. Wenn Sie effektiv Geld sparen möchten, legen Sie mindestens 10 % Ihres Einkommens zurück, und zwar am Monatsanfang, bevor Sie es ausgeben. Wer am Monatsende das spart, "was noch übrig ist", steht meist vor einem leeren Konto.

 

Behalten Sie Ihren Wunsch nach Reichtum im Auge 

Geld sparen kann in den ersten Jahren sehr mühsam sein. Die Versuchung ist groß, sich nach ein paar Jahren mit dem angehäuften Kapital den ersten mittelgroßen Herzenswunsch zu erfüllen. Dann beginnt der mühsame Weg von vorn. 

Auch das größte Vermögen ist eine Ansammlung vieler kleiner Sparpakete – und eines dieser Pakete ist Ihre Ausgangsbasis. Das Geheimnis des Geldes: Sobald Sie es konsequent sammeln, entsteht neue Energie. Das Gesetz der Anziehung kann sich entfalten: Geld wirkt auf Geld wie ein Magnet. So erleichtert sich das Geld sparen von selbst. Finanziell erfolgreiche Menschen berichten stets das gleiche: Sobald sie angefangen hatten, Geld beiseite zu legen, kam mehr davon in ihr Leben. Die Höhe der ersten Beträge ist dabei zweitrangig. 

 

Spartipps: Kleine Tipps mit großem Sparpotenzial 

 

Führen Sie sich nicht in Versuchung 

Zahlen Sie möglichst immer bar. Die Versuchung mit der Karte zu bezahlen ist sehr groß. Nehmen Sie Ihre EC-Karte nur mit, wenn Sie einen größeren Geldbetrag bezahlen müssen, den Sie nicht bar bei sich führen wollen. Stellen Sie sich auch dann beim Bezahlvorgang vor, wie sich in Ihrer Hand die Karte in ein Bündel Geldscheine verwandelt, und zählen Sie im Geiste an der Kasse das bare Geld auf den Tisch. Im Schnitt geben Kunden bei der bequemen Kartenzahlung doppelt so viel Geld aus. Ein Portmonee ist also die einfachste Art, einen Überblick über die persönliche Finanzsituation zu behalten.  

 

Geben Sie nie mehr Geld aus, als Sie haben 

Die Aufnahme eines Kredits ist nur sinnvoll, wenn Sie in Immobilien oder Ihr eigenes Unternehmen investieren wollen. Entscheidend ist, dass Sie für den Kredit einen preisstabilen Gegenwert erhalten. Lassen Sie deshalb die Finger von Krediten für einen Neuwagen oder andere Gegenstände, die ihren Wert schnell verlieren können. 

 

Vorsicht vor Lockangeboten 

Ob bei der Geldanlage oder beim Einkauf: Zahlen- und Prozentangaben wie „20 % billiger“, „nur 195 €“ oder „50 % Wertzuwachs in 10 Jahren“ wirken meist verlockend. 

 

simplify-Tipp: Mit oft einfachen Rechenoperationen durchbrechen Sie den Zahlenzauber und stellen Ihre Geldentscheidungen in einen größeren wirtschaftlichen Zusammenhang. Wie viel Geldersparnis bedeuten 20 % konkret? Wie viele Stunden müssen Sie arbeiten, um 195 € zu verdienen? Lassen Sie sich von Ihrem Bankberater vorrechnen, bei welchem Angebot Sie besser wegkommen: bei „50 % in 10 Jahren“ oder einer jährlichen Verzinsung von 4,5 %. 

 

Wie attraktiv sind Pauschalangebote wirklich? 

„All inclusive“ im Urlaub und im Fitnessstudio, „All you can eat“ im Restaurant, eine Flatrate für Telefon, Internet und Handy: Solche Angebote sind nicht nur deshalb attraktiv, weil sie den Konsumenten ein Stück Schlaraffenland vorgaukeln. Sie befriedigen auch das Bedürfnis vieler Menschen nach Kostensicherheit. Doch kommen Sie damit automatisch finanziell besser weg? 

simplify-Tipp 1: Sehen Sie sich die Angebotspalette von Urlaubshotel und Fitnessstudio an. Je weniger davon für Sie interessant ist (die Kinderbetreuung, der Wellness- Masseur etc.), desto wahrscheinlicher zahlen Sie mit „all inclusive“ gehörig drauf.   

simplify-Tipp 2: Sie haben bereits eine Telefon-/Handy-Flatrate? Mithilfe Ihrer Einzelverbindungsnachweise finden Sie heraus, ob sich das tatsächlich lohnt (Urlaubszeiten berücksichtigen!).  

simplify-Tipp 3: Die meisten so genannten Pauschaltarife kennen Einschränkungen. Telefonieren dürfen Sie nur im Festnetz gratis, im Fitnessstudio sind Sauna und Schwimmbad extra zu zahlen, im Restaurant kommen noch die Getränke dazu. Kalkulieren Sie, was Sie zusätzlich zum Fixpreis noch ausgeben müssen. 

Achtung: Pauschalangebote verführen zu einer stärkeren Nutzung – beim Essen und Telefonieren nicht unbedingt ein Vorteil! 

 

Vermeiden Sie unnötige Ausgaben 

Verzichten Sie besonders auf überteuerte Convenience-Produkte und spontane Einkäufe! 

  • Packen Sie auf längeren Autofahrten eine Kiste mit Reiseproviant ein. Damit schützen Sie sich vor dem teuren Griff ins Süßigkeitenregal an der Tankstelle. 

  • Nehmen Sie Ihre Getränke in wiederverwendbaren Flaschen von Zuhause mit. So vermeiden Sie unnötige Ausgaben für teure Kaffees oder Getränke unterwegs. 

  • Halten Sie zuhause einen Vorrat an schnell gekochten Gerichten (z.B. Fertiggerichte) bereit. So können Sie der teuren Pizzaservice-Fall entgehen.  

 

 

Simplify-Tipps mit denen Sie Spontankäufen den Kampf ansagen: 

  1. Erstellen Sie vorher einen Einkaufszettel. 

  1. Genauso wenig, wie Sie in Ihrer Arbeitszeit in den Supermarkt springen würden, sollten Sie nicht in Ihrer Arbeitszeit online auf Shoppingtour gehen. 

  1. Gehen Sie nicht einkaufen, wenn Sie gefrustet sind, denn Frustkäufe sind meist Fehlkäufe! 

  1. Lassen Sie sich bei größeren Stücken von jemandem beraten. Mailen Sie Ihrer modebewussten Freundin die angesagte Bikerjacke als Link. Passt die zu Ihrem Typ? 

  1. Gewinnen Sie vor einer schwierigen Kaufentscheidung Abstand. Verlassen Sie das (Online)-Geschäft wenigstens für ein paar Minuten. Atmen Sie durch, und fragen Sie sich: Werde ich mich über den Kauf wirklich freuen? 

  1. Legen Sie Ihren Geldbeutel neben den PC. Führen Sie sich konkret vor Augen, wie viel Geldscheine Sie gerade per Mausklick ausgeben wollen!

 

Reduzieren Sie Ihre Unterhaltskosten: Wir zeigen Ihnen wie! 

Disziplin und Struktur – immer mehr Menschen lassen sich von Coaches inspirieren, um endlich für Ordnung in ihren eigenen 4 Wänden zu sorgen. Doch wie sieht es mit den Finanzen wirklich aus? Reicht das Gehalt bis zum Ende des Monats oder bleibt am Ende Ihres Lohns noch viel zu viel Monat übrig? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Finanzen besser organisieren können.

 

Die monatlichen Unterhaltskosten: Planen Sie voraus 

Schlüsseln Sie alle wiederkehrenden Kosten Monat für Monat penibel auf. Für was geben Sie Ihr Geld aus? Miete, Telefonkosten, Strom, Gas usw. sind unverzichtbar, bieten aber Sparpotenzial. Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie Ihre monatlichen Unterhaltskosten effektiv reduzieren können. Überlegen Sie, was Sie wirklich benötigen und welche Abos und Verträge Sie kündigen können, ohne an Lebensqualität zu verlieren.  

 

Stromkosten reduzieren: So funktioniert’s 

  • Aus Bequemlichkeit und Unwissenheit lassen viele Menschen Ihre Geräte auf Standby. Sie vergessen aber dabei, dass die elektronischen Geräte auch im ausgeschalteten Zustand Strom verbrauchen. Darum sollten Sie die komplette Elektronik immer ganz abgestellt werden, wenn Sie die Geräte nicht benötigen.  

  • Wie sieht es mit Ihren Geräten, wie Kühlschrank, Kühltruhe, Waschmaschine und Trockner aus? Welche Energiesparklasse haben sie? 

Tipp: Sind Ihr Kühlschrank, die Kühltruhe, die Waschmaschine und der Trockner zu alt, verbrauchen Sie unnötig mehr Energie. In so einem Fall sollten Sie über eine Neuanschaffung nachdenken. Diese Investition wird sich garantiert ganz schnell für Sie bezahlt machen.  

 

Kühlschrank, Kühltruhe, Waschmaschine und Trockner: So reduzieren Sie den Verbrauch 

  1. Der Kühlschrank 
  • Der Kühlschrank sollte möglichst weit entfernt vom Herd platziert werden, da er durch die Hitzeentwicklung des Ofens sonst mehr Energie braucht. 

  • Achten Sie darauf, dass der Kühlschrank nicht länger als nötig offenbleibt und bei Nichtgebrauch immer gut verschlossen ist.  

  • Reinigen Sie Ihren Kühlschrank regelmäßig, um sicherzustellen, dass der Kühlkreislauf ordnungsgemäß funktioniert. 

  • Falls Sie sich einen neuen Kühlschrank kaufen, achten Sie darauf, dass das Gerät mindestens über eine Null-Grad-Zone verfügt, da leicht verderbliche Lebensmittel, wie zum Beispiel Wurstaufschnitt, länger halten. 

     

  1. Die Kühltruhe 

Viele halten die Kühltruhe für ein Relikt der Vergangenheit, doch ist sie auch heute noch für den sparsamen Verbraucher unverzichtbar. Hier kann z. B. übrig gebliebenes Essen aufbewahrt werden.  

  • Um unnötigen Stromverbrauch zu verhindern, sollten Sie Ihre Kühltruhe in regelmäßigen Abständen abtauen.  

  • Noch warme Gerichte sollten nicht sofort eingefroren werden. Warten Sie bis diese abgekühlt sind bevor Sie diese in die Kühltruhe legen.  

  • Achten Sie darauf, dass Gefrierbeutel nicht versehentlich in die Tür der Kühltruhe eingeklemmt werden. Dadurch entsteht Eis in der Gefriertruhe, wodurch mehr Energie verbraucht wird.  

  • Genau wie der Kühlschrank, sollte auch die Kühltruhe möglichst weit weg von heißen Geräten wie Herd oder Toaster stehen.  

     

  1. Die Waschmaschine 

Schnell einmal das Glitzertop für den heutigen Partyabend waschen, falsch! Die Waschmaschine bietet mehr Einsparpotenzial als viele vielleicht vermuten. 

 

  • Benutzen Sie Ihre Waschmaschine immer nur dann, wenn Sie diese ganz beladen können.  

  • Achtung, Finger weg von Kurzprogrammen! Sie benötigen unnötig mehr Strom und Wasser als klassische Programme. 

  • Viele Sparratgeber empfehlen, dass Wäsche mit möglichst geringen Temperaturen gewaschen werden sollten, um Betriebs- und Unterhaltskosten zu sparen. Das ist nur bedingt richtig, denn durch dauerhaft niedrige Waschtemperaturen kann es sein, dass manche Flecken nicht vollständig aus der Wäsche entfernt werden können. Problematischer ist jedoch, dass sich durch die niedrigen Temperaturen Viren und Bakterien in der Waschmaschine vermehren können. Das führt zu unangenehmen Gerüchten des Gerätes und verkürzt dessen Lebenserwartung deutlich. 

  • Verwenden Sie nur Waschpulver. Es ist nicht nur wirksamer und nachhaltiger als Flüssigwaschmittel, sondern es hat auch einen deutlich geringeren Gehalt an Tensiden.   

  •  „Viel hilft viel!“, das gilt beim Waschmittel aber nicht. Halten Sie sich an die an die richtige Dosierung, um Ihren Geldbeutel zu entlasten. 

     

Achtung, bei Sport- und Berufsbekleidung ist der Energieverbrauch eher nebensächlich, da es hier um Ihre Gesundheit und die Gesundheit anderer geht. Halten Sie sich aus hygienischen Gründen an die Anweisungen der Pflegeetiketten der jeweiligen Kleidungsstücke. 

 

  1. Der Trockner 

Einen Trockner zu haben ist zwar ganz praktisch, doch sollten Sie das Gerät nur in Ausnahmefällen verwenden, da dessen hoher Stromverbrauch einfach nicht von der Hand zu weisen ist. Nutzen Sie lieber den Wäscheständer, denn hier trocknet Ihre Wäsche an der Luft völlig kostenfrei. Ein angenehmer Nebeneffekt im Winter: Sie tun etwas gegen die trockene Heizungsluft.  

Wissenswert: Auch wenn es draußen kalt ist, können Sie Ihre Wäsche trotzdem draußen trocknen.  

 

  1. Die Telefonkosten 

Mobiles Internet erleichtert vieles, doch muss es immer das neueste Mobiltelefon und das aktuellste Tablet sein? Wer sich für einen Vertrag mit einem neuen Smartphone entscheidet, muss eine deutlich höhere Grundgebühr bezahlen. Ist es das wirklich wert? Die günstigere Alternative ist es, das gewünschte Smartphone-Modell am besten separat gebraucht zu kaufen.  

Tipp: Sind Sie Zuhause, sollten Sie sich mit Ihrem Smartphone in Ihrem WLAN einloggen, um den Datenverbrauch Ihres Handyvertrags auf ein Minimum zu reduzieren.  

 

Festnetz und mobiles Internet 

Mobiles Internet ist zwar ganz praktisch, doch ist es meist langsamer als Internet über den Festnetz-Anschluss und außerdem an eine gewisse Datenmenge gebunden. Nutzen Sie das Sparpotenzial, das Ihnen  Telefon- und Internetflats bieten. Allerdings sollten Sie Ihre Telefon- und Datenflatrates überlegt miteinander kombinieren. Prüfen Sie hierfür Ihr Telefonverhalten. Wer wenig telefoniert und surft macht mit Daten- und Telefonflatrates meistens sogar ein Minus.  

 

  1. GEZ sparen: Geht das? 

17,50 € im Monat ist ein ganz schöner Batzen Geld. Dieser muss bezahlt werden, völlig unabhängig, ob Sie das öffentlich-rechtliche Fernsehen ansehen oder nicht.  

Ob der Rundfunkbeitrag nun sinnvoll ist oder nicht, darüber lässt sich streiten. Trotzdem sollten Sie auf keinen Fall die Zahlungen einfach einstellen, denn dabei handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die schnell sehr teuer werden kann. Sparen Sie sich Zeit Geld und Nerven und zahlen Sie die GEZ pünktlich.

 

Wann kann man sich von der GEZ befreien lassen?

Wer sich von der GEZ bzw. der Rundfunkgebühr komplett befreien lassen kann oder nur einen verringerten Beitrag zahlen muss, ist im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag genau aufgeführt. Grob gesagt, handelt es sich hierbei um die Personen, die entweder BAföG oder Geld nach dem Sozialgesetzbuch bekommen.  

Beispiel:  

  • Empfänger von Pflegegeld oder Pflegezulagen 

  • Empfänger von Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld 

  • BAföG-Empfänger 

Achtung: Damit die GEZ-Befreiung erfolgreich ist, müssen entsprechende Nachweise erbracht werden.  

 

 

Wie kann man sich von der Rundfunkgebühr befreien lassen? 

Die Beantragung der Befreiung von der Rundfunkgebühr wird ganz einfach online durchgeführt. Man füllt auf der Webseite der GEZ die entsprechenden Formulare aus, druckt diese aus, unterschreibt Sie und schickt diese per Post mit den entsprechenden Nachweisen an die GEZ. 

Wissenswert: Die GEZ-Befreiung kann sogar bis zu drei Jahre rückwirkend beantragt werden.  

Achtung: Die Befreiung von der Rundfunkgebühr ist nur solange gültig, solange Sozialgeld bezogen wird. 

 

Wer kann eine ermäßigte GEZ-Gebühr beanspruchen?  

Menschen mit einer Sehbehinderung von mindestens sechzig Prozent, mit einer Hörschädigung oder einem Behinderungsgrad von 80% müssen nur eine ermäßigte GEZ-Gebühr bezahlen. Allerdings nur, wenn die Ermäßigung auch beantragt wurde.  

 

 

 

 

Reduzieren Sie Ihre Kosten für die Müllentsorgung – wir zeigen Ihnen wie! 

  1. Normaler Hausmüll:  

Als Hausbesitzer zahlen Sie Monat für Monat eine Grundgebühr für die Entsorgung Ihres Hausmülls. Diese beinhaltet bereits eine gewisse Anzahl an Leerungen. Alles was darüber hinausgeht, muss extra bezahlt werden. Darum ist die erste Devise, die Reduzierung der Müllmenge.  

So reduzieren Sie Ihren normalen Hausmüll 
  • Trennen Sie Ihren Müll: Je genauer Sie Bio- und Plastikmüll in ihre entsprechenden Tonnen entsorgen, desto leerer ist Ihr Hausmüll selbst. 

  • Machen Sie Ihre Mülltonne richtig voll! 

    • Plastikmüllbeutel sollten angerissen werden, um zu verhindern, dass die darin enthaltene Luft unnötig Platz wegnimmt. 
    • Wenn möglich, entsorgen Sie einen Teil der Verpackungen bereits im Laden. 
    • Lassen Sie Ihre Mülltonne nur leeren, wenn sie wirklich voll ist. 
  1. Grüne Tonne/Papiermüll 

Zwar sind die Leerungen der Grünen Tonne um einiges günstiger, dennoch gibt es auch hier Sparpotenzial.

  • Falten Sie alle Kartons immer flach zusammen, damit diese nicht mehr Platz als nötig in der Mülltonne beanspruchen. 

  • In manchen Städten gibt es die Möglichkeit Altpapier kostenlos im Wertstoffhof abzugeben. 

  • Je nachdem wo Sie wohnen, gibt es Stellen, die Ihr Altpapier kostenlos annehmen und Sie bekommen sogar noch Geld dafür. Die Abrechnung erfolgt hier in der Regel nach Gewicht.  

  • Um die Abfallmasse zu komprimieren können Sie in die Tonne steigen und das Papier runterdrücken.  

     

  1. Braune Tonne/Biomüll 

In der braunen Mülltonne wird üblicherweise biologisch abbaubarer Abfall entsorgt. Erfahren Sie nachfolgend, wie Sie die Menge Ihres Biomülls reduzieren können.  

  • Der Überfluss der europäischen Welt verführt gerne dazu, dass mehr Lebensmittel gekauft als tatsächlich benötigt und verbraucht werden. Nahrungsmittel verderben dabei in der heimischen Küche und müssen entsorgt werden. Überlegen Sie sich beim Einkauf also gut, was Sie kaufen und wann Sie es voraussichtlich verbrauchen werden.  

  • Foodsharing: In einigen Städten gibt es Initiativen, bei denen überschüssige Lebensmittel verteilt werden. Auch privat ist das beispielsweise über spontane Annoncen in sozialen Netzwerken möglich. 

  • Bleiben Reste vom Mittagessen übrig, frieren Sie diese nach dem Abkühlen sofort ein. Sie sollten aber dabei bedenken, dass auch Lebensmittel im eingefrorenen Zustand nicht ewig halten. Der Prozess des Zerfalls wird nur verlangsamt, aber nicht komplett aufgehoben.  

  • Einmachen - Die Alternative zum Einfrieren. Obst und Gemüse kann durch Einkochen haltbar gemacht werden. Das ist nicht nur relativ schnell gemacht, sondern entlastet auch Ihren Geldbeutel deutlich.

 

Lebensmittel einfrieren: So funktioniert’s 

Für das richtige Einfrieren von Lebensmitteln sind folgende Vorgaben zu bedenken: 

  • Frieren Sie möglichst nur Lebensmittel in einer Portionsgröße ein, die Sie auch in einem Mal essen können.  

  • Achten Sie darauf, dass die einzufrierenden Lebensmittel luft- und wasserdicht verpackt werden.  

Tipp: Um Gefrierbrand zu vermeiden, darf keinerlei Luft in den Behältern während des Einfrierens sein. 

  • Ein schnelles Abkühlen des Gefrierguts ist notwendig, da sonst Wasserkristalle entstehen.  

Tipp: Um nicht den Überblick über Ihre eingefrorenen Lebensmittel zu verlieren, sollten Sie die Gefrierbeutel immer mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum beschriften.  

 

Lebensmittel richtig einfrieren: die Haltbarkeit 
  • Gemüse: 6-12 Monate 

  • Kräuter: 8 und 10 Monate 

  • Wild: 8-10 Monate 

  • Geflügel: 3-8 Monate 

  • Schweinefleisch: 4-7 Monate 

  • Rindfleisch: 9-12 Monate 

  • gekochte Gerichte: 1- 3 Monate 

  • Wurst: 1-4 Monate 

  • Milchprodukte: 2-3 Monate 

  • Fisch: 2-5 Monate 

  • Hartkäse: 2-4 Monate 

  • Obst: 6-12 Monate 

  • Brot: 1-3 Monate 

  • Brötchen: 1-3 Monate 

Achtung: Bei den Angaben zur Haltbarkeit handelt es sich immer um Durchschnittswerte. Um sicherzugehen, können Sie sich am Mittelmaß der angegebenen Haltbarkeit orientieren. Sind Sie sich unsicher, ob die Lebensmittel noch gut sind, entsorgen Sie sie lieber.  

 

Nachhaltigkeit in der Küche: Einkochen und Einmachen liegen wieder im Trend 

Wer selbst angebautes Obst und Gemüse außerhalb der Saison essen möchte, kann diese nicht nur Einfrieren, sondern auch Einmachen. Erfahren Sie nachfolgend wie die Sache mit dem Einmachen funktioniert.  

  1. Obst einkochen 

Die Frage, welches Obst eingekocht und welches eingefroren werden sollte, lässt sich nicht pauschal beantworten. Vielmehr hängt das vor allem von Ihrem Geschmack und Ihren Essgewohnheiten ab.  

So funktioniert das Einmachen von Birnen, Äpfel und Steinobst 
Sie benötigen: 
  • Obst 

  • Einwegtopf 

  • Gläser mit Schraubverschluss oder Einweggläser mit Deckel, Gummi und Deckelhalter 

  • Zucker
Schritt für Schritt- Anleitung:

Waschen Sie das Obst gut mit warmem Wasser ab bevor Sie die Schale entfernen. Anschließend wird der Kern entfernt und der Rest in mundgerechte Stücke geschnitten.  

Tipp: Steinobst (wie z. B. Kirschen, Pfirsiche) wird entweder nur gewaschen oder zusätzlich noch entkernt. 

Füllen Sie die kleingeschnittenen Obststücke in ein sauberes Einweckglas und geben Sie 1-3 Löffel Zucker hinzu bevor Sie das Glas mit Wasser aufgießen. Achten Sie darauf, dass weder am Gummi noch den Rand des Glases Zucker haften bleibt, da das Glas beim Einkochen nicht zu 100% vakuumiert wird.   

Legen Sie als Erstes den Einweckgummi aufs Glas, bevor Sie dieses mit dem passenden Deckel verschließen. Der Deckel muss nun mithilfe von Klammern befestigt werden, damit sich später im Glas der nötige Druck aufbauen kann.  Wenn Sie ausreichend Gläser befüllt haben, stellen Sie sie in den Einwecktopf und gießen Sie Wasser dazu. 

Wenn Sie ausreichend Gläser befüllt haben, stellen Sie sie in den Einwecktopf und gießen Sie Wasser dazu. Achten Sie darauf, dass das Wasser mindestens 2/3 der Glashöhe erreicht. Nun wird das Obst in den Gläsern einige Minuten gekocht. Bei Äpfeln beispielsweise sind das ca. 20 Minuten bei rund 100 Grad. Lassen Sie die Gläser abkühlen und entfernen Sie die Klammern. Prüfen Sie, ob die Deckel zu 100% festverschlossen sind. 

Tipp: Wenn die Gläser nicht verschlossen sind, muss das Gemüse bzw. Obst zeitnah verarbeitet werden, da es anderenfalls verdirbt. 

Wissenswert: Bei modernen Einwecktöpfen müssen man nicht mehr danebenstehen, da sie mit einer automatischen Abschaltautomatik ausgestattet sind.  

  1. Gemüse einkochen: So geht’s 

Gemüse wird genauso eingekocht wie Obst, nur dass der Zucker durch Salz ersetzt wird. Alternativ kann das Gemüse auch sauer eingekocht werden.  

Wissenswert: Selbst eingemachtes Obst und Gemüse ist etwa 12 Monate haltbar. Allerdings nur, wenn alle Arbeiten ordnungsgemäß durchgeführt wurden.  

 

Clevere Spartipps bei Lebensmitteln 

Unaufmerksamkeit kostet Sie Geld! Warum – Sie haben Lebensmittel neu gekauft, die Verpackung geöffnet und am nächsten Tag schon wieder vergessen, dass der „Wurstaufschnitt, der Kartoffelsalat usw. gegessen werden muss. Kurze Zeit darauf ist das Lebensmittel verdorben uns muss entsorgt werden. 

 

Kosten sparen beim Gemüse 

  • Lauch, Lauchzwiebeln und ähnliche Gemüsesorten werden nicht vom Wurzelstrunk, sondern von den Trieben angeschnitten. Dadurch verhindern Sie, dass das Gemüse austrocknet und entsorgt werden muss. Zugleich schmeißen Sie nur minimal davon weg! 

  • Wurst, Fleisch und andere Lebensmittel sollten niemals offen im Kühlschrank gelagert werden. Verpacken Sie diese immer in einem verschließbaren Behälter.  

  • Reinigen Sie den Kühlschrank alle 8 Wochen mit einem Reinigungsmittel, das einen möglichst hohen Alkoholgehalt aufweist. Sie werden sehen, Ihr Kühlschrank riecht nicht nur besser, auch Ihre Lebensmittel halten wesentlich länger.  

  • Brokkoli und Blumenkohl: Häufig werden nur die Röschen verarbeitet/gegessen und der Rest kommt in die Bio-Tonne. Aber schmeißen Sie die Strünke nicht weg! Sie können ebenfalls gegessen werden und eignen sich ideal zum Aufpeppen von Soßen und Gemüsesuppen. 

  • Sind Kartoffeln, Karotten und andere Lebensmittel in Plastik verpackt, sollten Sie dieses nach dem Einkauf direkt entfernen. Durch die Temperaturunterschiede während des Transports kommt es innerhalb der Verpackung zu Kondensation. Die hohe Feuchtigkeit wiederum sorgt dafür, dass die Lebensmittel schneller verderben. Darum empfehlen wir, lagern Sie ihre Lebensmittel richtig, um zu verhindern, dass diese schlecht werden. Nicht immer müssen Sie Ihr Gemüse kaufen. Wenn Sie in der Nähe eines Bauernhofs wohnen, können Sie den Bauern fragen, ob Sie nach seiner Ernte über sein Feld gehen und Reste aufsammeln dürfen. Sagt er ja, nichts wie raus und alles aufsammeln, was noch intakt ist. Alles was Sie nicht verarbeiten können, können Sie entweder an Freude verschenken oder einfrieren.  

Wissenswert: Gerade beim industriellen Anbau von Lebensmitteln müssen viele Bauern einen großen Teil ihrer Ernte auf dem Feld lassen, da Obst und Gemüse nicht die von der EU vorgegebene Norm erfüllen.  

  • Wer gerne Obst isst kann im Spätsommer nach Angeboten in Kleinanzeigenportalen suchen. 

  • Nicht selten findet man während dieser Zeit Annoncen von Gartenbesitzern, die Obst verschenken, da Sie die Ernte Ihrer Obstbäume nicht verkommen lassen wollen. Mit etwas Glück bekommt man das Obst kostenlos oder zahlt nur ein paar Euro. 


So wird Wurzelgemüse richtig gelagert. 

Von Kartoffeln, Sellerie, Karotten, Steckrüben, Pastinaken, Rettich oder Schwarzwurzeln – damit Ihr Lieblingswurzelgemüse möglichst lange haltbar ist, sollten Sie auf eine ideale Lagerung achten. Erfahren Sie nachfolgend wie! 

1. Wurzelgemüse im Keller lagern: Das ist wichtig 

Alle Arten Wurzelgemüse mögen es gern feucht und kühl. Je geringer die Temperatur, desto besser, denn so hält das Gemüse länger frisch.  

Tipp: Ist Ihr Keller sehr warm und/oder trocken, kann es sein, dass das Gemüse austreibt. Hier sollten Sie das Wurzelgemüse (Rote Bete, Sellerie, Möhren usw.) am besten in einer Kiste mit Sand lagern. Hier wird das Gemüse vergraben und gelegentlich angefeuchtet 

2. Wurzelgemüse im Kühlschrank lagern: Darauf müssen Sie achten 

Im Kühlschrank wird das Wurzelgemüse am besten im Gemüsefach aufbewahrt. Schlagen Sie das Gemüse am besten in einem feuchten Küchenpapier ein. Behalten Sie das Gemüse jedoch gut im Blick. Durch die Feuchtigkeit kann es auch schnell faulen. 

  • Entfernen Sie vor dem Lagern von Möhren das Grün, um sicherzustellen, dass sie möglichst lange frisch bleiben. Das gilt auch für Rettiche oder Radieschen. 

  • Möhren und Äpfel sollten nicht nebeneinander gelagert werden, da die Möhren sonst einen bitteren Geschmack bekommen.  

 

Fleisch kaufen: So müssen Sie auf nichts verzichten 

  • Wenn Sie gerne Fleisch essen, sollten Sie sich die Zeit nehmen, um Woche für Woche Angebote in Supermärkten zu vergleichen.  

    Tipp: Schauen Sie online nach den Preisen, um nicht unnötig viel Sprit verfahren und Zeit zu verlieren. 

  • Auf Wochenmärkten lässt sich sicherlich das eine oder andere Schnäppchen machen.  Da viele Verkäufer gegen Ende des Marktes einen Teil der Ware vergünstigt anbieten, da sich der Rücktransport für diese für Sie nicht mehr lohnt. 

  • Wer clever ist, tut sich mit anderen zusammen und kauft sein Schweinefleisch direkt beim Bauern. Allerdings sollte hierfür die Kühltruhe groß genug sein, damit man eine entsprechend große Menge Fleisch unterbringen kann.  

 

Brot und Brötchen: So sparen Sie Geld 

Brot und Brötchen sind in den meisten Haushalten ein fester Bestandteil des Abendessens und Frühstücks. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihren Geldbeutel zu entlasten.  

  • Feuchtigkeit ist Gift für Brot. Darum müssen Sie darauf achten, dass Sie Brot und Brötchen möglichst trocken lagern. Natürlich kann beides luftdicht eingefroren werden. 

  • Wer gerne frische Brötchen mag, muss die Semmeln von gestern nicht entsorgen. Bestreichen Sie die Semmeln einfach mit etwas Wasser und backen Sie diese in der Mikrowelle oder dem Backofen auf. 

  • Bereits hart gewordene Brötchen müssen Sie nicht entsorgen, da Sie diese zu leckeren Gerichten weiterverarbeiten können. So können sie zum Beispiel in Würfeln geschnitten und in Knoblauchbutter angebraten als leckere Beilage zu einer Suppe genossen werden.  

  • Semmelwürfel in Knödeln bzw. Klößen sind ebenfalls sehr beliebt.  

  • Alternativ können harte Brötchen auch zu Semmelbrösel verarbeitet werden. 

  • Darüber hinaus eignen sie sich… auch zur Zubereitung von Bruschetta oder Pizzasemmeln. 

 

Kaffeeliebhaber aufgepasst: Vermeiden Sie Müll und Unkosten 

 

Trinken Sie auch gerne Kaffee? Erfahren Sie bei uns, wie Sie trotz regelmäßigem Kaffeekonsum die Umwelt und Ihren Geldbeutel schonen: 

Coffee-to-go, geht schnell und ist praktisch. Aber, hier bezahlen Sie nicht nur für den Kaffee Geld, sondern auch für den Einwegbecher. Das belastet nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Darum empfehlen wir von Simplify: Nehmen Sie sich eine Kaffeetasse mit. Bringen Sie Ihren Kaffee in einer Thermoskanne von zuhause mit, was deutlich günstiger ist. 


Ob Kaffeekapseln oder Kaffeepad-Maschinen - um Geld zu sparen und die Umwelt zu entlasten, sollten Sie zurück zur klassischen Kaffeemaschine wechseln. Der Kauf von Kaffeepulver oder Kaffeebohnen ist weniger kostenintensiv, als Kaffeepads oder Kaffeekapseln. 

 

So holen Sie noch mehr aus Ihrem Geld raus 

 

Legen Sie Ihr Geld klug an 

Lassen Sie Ihr Geld arbeiten, aber für eine Gewinn bringende, sichere Sache. 

 

Wählen Sie Ihre Ratgeber sorgfältig aus 

Vermeiden Sie Anlagemöglichkeiten, die übertriebene Gewinne versprechen. Machen Sie einen großen Bogen um Berater, die Sie nicht genau kennen und von denen Sie nicht sicher wissen, dass sie anderen Menschen verlässlich geholfen haben. 

 

Investieren Sie vielseitig 

Es ist klug, private Rücklagen zu bilden. Trennen Sie sich von der Vorstellung, dass das nur in Form von festverzinslichen Wertpapieren oder Sparkonten geschehen kann. Investieren Sie in Güter, die ihren Wert behalten und die Sie erfreuen: Antiquitäten, Kunst und andere Liebhabereien. Auch Weiterbildung und Kunsterlebnisse (Oper, Konzert, besondere Reisen) sind Investitionen, die sich später für Sie lohnen können. Wenn Sie einst am Ende Ihres Lebens zurückblicken, werden Sie mit größter Wahrscheinlichkeit nicht stolz darauf sein, wie viel Geld Sie verdient oder gespart haben. Wenn Sie auf etwas dankbar zurückschauen, werden es die Augenblicke sein, in denen Sie zufrieden, glücklich und im besten Sinne großzügig waren. Momente, in denen Sie weitherzig geben und empfangen konnten. 

 

Verbessern Sie Ihre Verdienstmöglichkeiten 

Es ist ein angemessenes und empfehlenswertes Verlangen, seine Einnahmen zu steigern. Machen Sie neben Ihrem Job auch Ihr Hobby zum Beruf oder verkaufen Sie ungeliebte Besitztümer - es gibt viele Möglichkeiten, zusätzlich Geld zu verdienen.  

 

Nutzen Sie den Zinseszinseffekt 

Mit einer cleveren Sparform können Sie das Wunder der Zinseszinsrechnung auf dem eigenen Konto bestaunen: Wenn Sie jeden Monat 1.000 Euro zurücklegen und eine Geldanlage mit 12 Prozent Rendite finden (in den letzten Jahrzehnten war das bei fast allen guten Aktienfonds der Fall), besitzen Sie nach 21 Jahren 1 Million Euro. Dieses Vermögen sichert Ihnen ab dann (ohne dass Sie die Million antasten müssen) ein Monatseinkommen von 10.000 Euro. Die Rechnung klingt geschönt, aber in den letzten Jahren waren die Zahlen noch viel besser! Selbst wenn in Zukunft einzelne Krisen die Weltwirtschaft erschüttern: Es bleibt ein kluger Schachzug, Vermögen mit Aktien aufzubauen. In den USA beruht fast die gesamte Altersversorgung darauf. Es werden also nach wie vor riesige Summen in die Wirtschaft fließen und sie am Laufen halten.

 

 

 

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